aka-Filmclub.de

Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Wir über uns:

Der akademische Filmclub (kurz: "aka-Filmclub", kürzer und geläufiger: der "aka") ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein, der seit 1957 den Studierenden und Angestellten an der Universität Freiburg vielfältige Filmkultur im Hörsaal bietet.

Etwa 40 Studierende aller Fakultäten engagieren sich hier ehrenamtlich als aktive Mitglieder, indem sie jedes Semester ein umfang- und abwechslungsreiches Programm aus Einzelfilmen und Themenreihen auswählen und deren Vorführung im Hörsaal 2006 des KG II in vielerlei Hinsicht ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Begeisterung für und die thematische Auseinandersetzung mit dem Medium Film in all seinen künstlerischen und technischen Facetten.

Von alten Meistern bis aktuellen Saisonfilmen, vom vielfach prämierten Welterfolg bis zum Nischen- und Erstlingswerk reichen grob die Spielarten, derer sich die freie und kreative Filmauswahl durch die Mitglieder bedient. Regelmäßig begleiten und ergänzen Kooperationen mit studentischen, universitären und sonstigen Gruppen, einführende Vorträge und Regisseursbesuche dieses besondere Filmprogramm. Im Jahr 2008 wurde der aka-Filmclub hierfür mit dem Kinopreis des Kinematheksverbundes ausgezeichnet. Technisch ist der aka-Filmclub als Hybrid-Kino einerseits immernoch mit analoger Vorführtechnik, insbesondere einem 35 mm-Projektor, ausgestattet und hat andererseits im Sommer 2013 mit der Beschaffung eines digitalen Projektors die technische Weiterentwicklung vollzogen, sodass weiterhin Filme möglichst im Originalformat und bester Bild- und auch Tonqualität vorgeführt werden können.

Darüber hinaus veröffentlichen aktive Mitglieder im aka-Filmmagazin HighNoon Film-e-Zine Filmkritiken und berichten von kleinen und großen Filmfestivals aus Deutschland und Europa, beispielsweise aus Berlin, Cannes, Locarno, Rom, Frankfurt am Main und Oberhausen.

Auch werden im aka-Filmclub eigene Filme gedreht und natürlich auf unserer Hörsaal-Leinwand uraufgeführt. Bereits seit den 1950er Jahren entstanden so zahlreiche Kurz- sowie zwei Langfilme. Im Sommersemester findet regelmäßig das Super 8-Festival statt, das sich ein Wochenende lang von der ersten Filmidee bis zur Aufführung auf Leinwand mit Live-Musikbegleitung der Filmproduktion im Format Super 8 widmet und stets allen Interessierten offen steht.

Außerdem lädt er alle an einer aktiven Mitgliedschaft interessierten neuen Gesichter zur Mitgliederversammlung an jedem ersten Montag im Monat in unser Büro in der Rheinstraße 12 (Institutsviertel) ein. Ihr müsst weder Filmfreaks noch wandelnde Filmlexika sein. Wenn ihr Lust habt, Einblicke in den Bereich der kulturellen Filmarbeit zu gewinnen und Interesse daran habt, "hinter den Kulissen" mitzumachen, dann seid ihr bei uns genau richtig !

Auf bald - als Zuschauer oder als aktives aka-Mitglied !

Häufig gestellte Fragen:

Hier beantworten wir Euch, was Ihr schon immer über den aka wissen wolltet, aber bisher nicht zu fragen wagtet:

Wo laufen Eure Filme?

Die Filme laufen im Kollegiengebäude II im Hörsaal 2006. Das KG II befindet sich am Platz der Alten Synagoge direkt gegenüber vom Stadttheater:
Lageplan HS 2006, KG II

Lage auf der open street map

Wie oft, wann und wo trefft Ihr Euch?

Während der Vorlesungszeit treffen wir uns jeden ersten Montag im Monat (bzw. erster Montag nach vorlesungsfreien Zeit) um 20:00 Uhr (oder nach Absprache) zur Mitgliederversammlung in unserern Vereinsräumen in der Rheinstraße 12 in Freiburg (zwischen Rektorat und Institutsviertel). Bei der Mitgliederversammlung werden alle wichtigen Vereinsdinge geklärt und mögliche Arbeiten verteilt, denn das Semesterprogramm möchte nicht nur mehrmals die Woche vorgeführt, sondern erst einmal ersonnen und vorbereitet, das Programmheft redigiert und über das Ganze Überblick behalten werden. Die regelmäßige Teilnahme an diesen Sitzungen ist Voraussetzung für die aktive Mitgliedschaft. Wenn Ihr Fragen habt oder mitmachen wollt, könnt Ihr uns auch jederzeit vor oder nach der Vorführung ansprechen.

An wen richtet sich euer Programm?

Laut unserer Satzung richten wir uns in erster Linie an Studierende und Mitarbeiter der Universitäten und Hochschulen, aber auch an alle Personen, die in besonderer Weise an Film (-geschichte, -wissenschaft, etc.) interessiert sind bzw. die ein besonderes Interesse an einer bestimmten Filmvorführung haben.

Gibt es das Filmprogramm auch in Papierform?

Jeweils zum Anfang des Semesters erscheint das neue Programmheft mit Besprechungen der Filme, die im Laufe des Semesters gezeigt werden. Das Programmheft wird in der ersten Vorlesungswoche vor den Freiburger Mensen kostenlos verteilt. Ihr bekommt das Heft zudem auch immer vor dem Hörsaal 2006 im KG II und an der Abendkasse.

Wann öffnet die Abendkasse?

Die Abendkasse öffnet in der Regel eine halbe Stunde vor Filmbeginn. Bitte kommt frühzeitig, da wir sonst nur mit Verspätung beginnen können. Die Karten können nicht vorbestellt werden.

Wieviel bezahlt man bei euch?

Eigentlich nicht viel, wenn man mehr als einmal zu uns kommt. Der Eintritt zu allen Filmen beträgt 1,50 Euro. Die passive Mitgliedschaft im Filmclub ist hierfür Voraussetzung und kann in Form eines Mitgliedsausweises an der Abendkasse erworben werden. Bei Sonderveranstaltungen (z.B. Stummfilm mit Livemusikbegleitung) kann es sein, dass wir einen höheren Eintritt nehmen müssen. Vorträge sind in der Regel kostenlos.

Wie kann ich (passives) Mitglied werden?

Unsere Mitgliedsausweise sind direkt an der Abendkasse erhältlich und gelten für das gesamte Semester.

Warum ist die Mitgliedschaft notwendig?

Die Eintrittsgelder benötigen wir, um die Filmmieten (Vorführrechte) zu finanzieren; die Mitgliedsbeiträge decken die übrigen Ausgaben für das (für euch kostenlose) Programmheft, Vorträge, Instandhaltung der Vorführtechnik etc. Da wir als gemeinnützig anerkannt sind, könnt ihr sicher sein, dass die Mitgliedsbeiträge vollständig der Arbeit des Vereins und somit dem Filmprogramm zugute kommen. Wir selbst arbeiten ehrenamtlich.

Verkauft ihr an der Abendkasse auch Snacks und Getränke?

Seit dem Sommersemester 2013 dürfen wir auch eigene Getränke und Snacks direkt vor jeder Vorstellung verkaufen. Wir bieten Getränke aus dem Premium Cola-Kollektiv an, die derzeit "Premium Cola", "Frohlunder" (Holunderlimo) und "MunterMate" - letztere beiden sind Freiburger Kollektiv-Kreationen - vertreibt. Außerdem gibt's bei uns Süßes und Salziges wie Fruchtgummis, Cookies und Chips. Darüber hinaus könnt ihr aber wie gehabt eure eigenen kulinarischen Annehmlichkeiten mit in den Hörsaal nehmen.

Was bedeuten die Angaben "OmU", "OV" und "DF" bei den Filmen?

Diese Angaben beziehen sich auf die Sprachfassung des Films. Der überwiegende Teil der aka-Zuschauer (und wir selbst) bevorzugen Originale hinsichtlich der gesprochenen Sprache des Films samt (deutscher) Untertitelung zum parallelen Mitlesen. Diese Originale mit (deutschen) Untertiteln kürzen wir einfach mit "OmU" ab. Die meisten Filme des Programms werden in dieser Sprachfassung gezeigt.

Manchmal (sehr selten) gibt es von einem Film auch keinerlei deutsche Übersetzung, sodass meist mit englischen Untertiteln gearbeitet wird (OmeU).

Deutschsprachige sowie manche englischsprachige Filme – z.B. die jährlich im Wintersemester gezeigte The Rocky Horror Picture Show – zeigen wir auch "ganz normal" in der Originalversion (OV) ohne Untertitel.

Synchronfassungen in deutscher gesprochener Sprache, wie sie in den meisten deutschen Kinos üblich sind, verbirgen sich hinter der Abkürzung "DF" (Deutsche Fassung), die wir jedoch möglichst vermeiden (gelingt nicht immer), da die originalen Stimmen und sprachlichen Ausdrücke für uns ebenso zum Gesamtkunstwerk "Film" gehören wie beispielsweise die Schnitttechnik oder die Erzählung.

Was bedeuten die Angaben "35 mm" und "DCP" bei vielen Filmen?

Traditionell gibt es im nicht-kommerziellen Filmbereich die Formate 16 mm und 35 mm, seit neuestem DCP (Digital Cinema Package) und notfalls DVD/BluRay. Wir versuchen stets, DVD/BluRay-Vorführungen möglichst zu vermeiden, da dieses Format für den Home-Entertainment Bereich gemacht ist - doch leider sind manche Filme nur so erhältlich, was auch einer gewissen Übergangsphase von analog zu digital, wie sie derzeit noch stattfindet, geschuldet ist. Lieber sind uns daher die Kinoformate 16 mm, 35 mm sowie DCP.

16 mm-Filme sind früher am Weitesten verbreitet gewesen und wurden auch in Schulen oft eingesetzt - inzwischen ist es praktisch ausgestorben. Ähnlich ergeht es dem 35 mm-Format, wie es die letzten 115 Jahre in professionellen Kinos verwendet wurde - und weiterhin im aka eingesetzt wird.

Durch die in den letzten Jahren vollzogene Digitalisierung in der gesamten Produktionskette von Filmen - von den Aufnahmen bis zur Vorführung - werden Filme als neuer Standard auf Festplatten statt Filmrollen verschickt und mit einem Digitalprojektor vorgeführt. Seit dem Wintersemester 2013/2014 ist der aka ein sog. "Hybrid-Kino", wir spielen also wie gehabt Filme im analogen Format, meist 35 mm mit unserem seit Jahrzehnten zuverlässigen 35 mm-Projektor, aber auch verstärkt im neuen Kinoformat DCP über unseren noch jungen Digitalprojektor.

Warum wird bei manchen Filmen eine Pause eingelegt, bei anderen nicht?

Der aka ist mittlerweile ein Hybrid-Kino, d.h. unsere Filme werden sowohl im neuen, digitalen Format DCP als auch noch im früheren, analogen Standardformat 35 Millimeter abgespielt. Letztere Filme sind auf Filmspulen gewickelt, auf eine solche passen jedoch nur etwa 60 Minuten des Filmmaterials. Normalerweise werden zwei Projektoren verwendet, um vom Zuschauer unbemerkt zur zweiten Filmspule und damit -hälfte überzublenden. Da unser Vorführraum jedoch zu klein für einen zweiten 35 mm-Projektor ist, müssen wir die fertig abgespielte, erste Spule gegen die neue im 35 mm-Projektor austauschen. Das dauert meistens etwa 5 bis 10 Minuten – je nach Zustand der Filmkopie und Übung des Vorführers und sorgt für die Pause bei diesen Filmen. In unserem Programm ist das Filmformat auch immer angegeben. Da dies bis vor kurzem der Standard war, dürften die erfahreneren aka-Zuschauer unter euch die 35 mm-Pause bereits kennen und vielleicht beim Vormarsch der Digitalprojektionen immer öfter vermissen, wo eine Pause naturgemäß nicht mehr nötig ist.

Wir würden euch auch weiterhin bitten, in den Pausen einfach kurz an eurem Platz zu bleiben bzw. pünktlich an diesen zurückzukehren, damit alle Zuschauer auch die zweite Hälfte des Films möglichst ungestört genießen können!

Wie wählt Ihr die Filme aus?

Unser Programm, das umfangreichste unter den freien Unikinos, bestimmen wir zwei Mal im Jahr am Ende der Vorlesungs- und damit aka-Spielzeit basisdemokratisch jeweils im Februar (für das Sommersemester) und im Juli/August (für das Wintersemester) im Rahmen unserer Mitgliederversammlung.

Es gliedert sich im Wesentlichen in drei Bereiche:
  • Filmreihen:

    Für eine Themen-Reihe erarbeitet das interessierte Mitglied ein Konzept, das sie/er dann bei der Mitgliederversammlung vorstellt. Willkommen sind immer auch Einführungen, Vorträge und Regisseursbesuche. Steht das Konzept, wird durch Anfragen bei den Verleihern geklärt, ob die gewünschten Filme erhältlich sind. Schließlich wird bei der letzten Mitgliederversammlung im Semester basisdemokratisch abgestimmt, welche Reihen ins Programm genommen werden. Wurde die eigene Reihe dazu erwählt, im nächsten Semester gezeigt zu werden, bleibt die Arbeit, einen Artikel für das Programmheft zu schreiben, in dem die Zusammenstellung der Reihe erläutert und die gezeigten Filme beschrieben werden. Ziel dieses Reihenkonzeptes ist es, die Zuschauer auf interessante filmische Zusammenhänge hinzuweisen oder das Werk eines Regisseurs oder Schauspielers zu präsentieren.

  • Einzelfilme:

    Nicht jeder interessante Film läßt sich in eine Reihe pressen. Um auch solche Filme zeigen zu können, kann jedes Mitglied bei der letzten Mitgliederversammlung im Semester einen Film für diesen Bereich vorstellen. Über die vorgeschlagen Filme wird daraufhin abgestimmt und die Filme, die am meisten Stimmen bekommen haben, werden dann im nächsten Semester gezeigt. Auch jedeR die/der einen Einzelfilm vorgeschlagen hat, schreibt den zugehörigen Artikel für das Programmheft.

  • Kooperationen:

    Wir sind auch immer daran interessiert, in Kooperation mit studentischen Gruppen und anderen Initiativen und Instituten Filmabende zu organisieren. Traditionell ist unsere Arbeit mit dem Carl-Schurz-Haus, die gleich mit der aka-Gründung 1957 begann. Willkommen sind aber auch immer an neue Ideen. Auch wenn wir leider oft nicht alle Vorschläge umsetzen können, da das Programm natürlich limitiert ist, meldet Euch gern, wenn Ihr Pläne und vor allem konkrete Filmvorstellungen habt - idealerweise bis Ende Dezember (für das folgende Sommersemester) bzw. Ende Mai (für das folgende Wintersemester), damit wir euch über alles Nötige informieren könnt und ihr genug Vorbereitungszeit habt, um euch und eure Ideen dann auf unserer Mitgliederversammlung persönlich (und für unsere Mitglieder entscheidungsreif) vorstellen zu können.

Wer seid Ihr eigentlich?

Wir sind ca. 40 filmbegeisterte Studierende aus nahezu allen Fachbereichen, die sich ehrenamtlich im aka engagieren. Als Verein stehen wir allen an Filmarbeit Interessierten offen.

Wie seid Ihr organisiert?

Der aka ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Unser oberstes Entscheidungsgremium ist die Mitgliederversammlung, die während des Semesters jeden Monat einmal zusammenkommt.

Daneben gibt es verschiedene Teams, die relativ frei arbeiten können. Solche Teams sind beispielsweise verantwortlich für die Filmvorführungen (für jeden Wochentag ein anderes), die Technik, das Programmheft, die Öffentlichkeitsarbeit, die Filmzeitschrift HighNoon u.v.m. Koordiniert wird das ganze durch den Vorstand und das Kassen-Team. Somit gibt es im aka sehr unterschiedliche Bereiche, in denen ihr euch einbringen könnt!

Macht Ihr auch was anderes als Filme vorführen?

Unsere jährliche "The Rocky Horror Picture Show"-Party direkt nach dem Kultfilm ist legendär, auch veranstalten wir immer im Wintersemester unser internes Trashfilm-Festival namens "Ranchwood". Auch im Sommer veranstalten wir Grillabende, Hütten, Schauinsland-Wanderungen zu Himmelfahrt und was immer uns sonst einfällt sowie unser Super 8-Filmdreh-Wochenende, zu dem auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen sind, mitzumachen.

Was bietet der aka seinen aktiven Mitgliedern?

Wir haben im Laufe der Jahre eine ansehnliche Filmbibliothek und eine Videofilmsammlung von derzeit knapp 2000 Filmen zusammengetragen, die jedem aktiven Mitglied zur Benutzung offenstehen. Bestandteil der Bibliothek sind auch die gängigsten Filmzeitschriften:

Ich habe keine Ahnung von Film, würde mich aber für die Arbeit des aka interessieren

Die meisten Mitglieder haben bei ihrem Eintritt in den aka nicht viel über das Medium Film gewußt. Um mehr darüber zu erfahren steht Euch unsere Bibliothek und unsere Videothek sowie die gesammelte Erfahrung der anderen Mitglieder zur Verfügung. Nach nur wenigen Monaten werdet ihr selbst zumeist unbemerkt zum Cineasten.

Ich habe nicht viel Zeit! Kann ich trotzdem bei Euch mitmachen?

Die meisten aka-Mitglieder sind nebenher duch ihr Studium gestresst. Viele haben auch noch Jobs. Da versucht wird, die Arbeit durch Teams auf möglichst viele Schultern zu verteilen, ist jedes neue Mitglied willkommen. Auch wenn man nur eine kleine Aufgabe übernimmt, haben die anderen weniger zu tun.

Das hört sich nach viel Arbeit an. Wo bleibt die Freizeit?

Unser Vereinsleben kommt natürlich nicht zu kurz. Daneben gehen wir auch selbst gern ins Kino. Aus der Menge der Mitglieder findet sich immer jemand, der mitgeht, auch wenn's mal was anderes als Kino sein soll.

Wann wurde der aka gegründet?

Den aka gibt es bereits seit dem 22. November 1957. Er ist damit einer der ältesten studentischen Filmclubs in Deutschland. Den Jubiläums-Artikel aus unserem 100. Programmheft findet ihr hier. Der SWR-Hörfunk hat 2008 auch einen Beitrag über die Geschichte des aka-Filmclubs gesendet, inklusive Interviews mit ehemaligen aka-Mitgliedern.

Gibt es noch andere studentische Filmclubs?

Seit Anfang der 1950er Jahre gibt es Filmclubs an deutschen Hochschulen. Zwar hat die Filmclubbewegung einmal ihr Ende gefunden, trotzdem haben recht viele freie Unikinos überdauert und sind aus ihren Unistädten heute nicht mehr wegzudenken. Sie blicken seither auf eine lange Tradition studentischen Ehrenamts für eine unabhängige, vielfältige Filmkultur zurück: die Pupille in Frankfurt am Main, der Akademische Filmkreis am KIT Karlsruhe, der tu film in München, der cineasta in Trier, das Filmstudio an der RWTH Aachen, der Filmclub mittendrin in Chemnitz, um nur einige zu nennen. Eine nahezu vollständige Liste findet ihr auch hier. Einen sehr lesenswerten, neueren (2012) Artikel "Von Studenten für Studenten" über Unikinos findet ihr bei unseren Karlsruher Kollegen. Traditionell halten wir zu den anderen freien Hochschulkinos – in den letzten Jahren wieder verstärkt – Kontakt, um uns auszutauschen und gegenseitig zu unterstützten – zuletzt anlässlich der Digitalisierung unserer Vorführtechniken, die für kein Filmclub leicht zu stemmen war / ist.

Auszeichnung / Pressespiegel

Hier findet ihr Infos zu unserem Kinemathekspreis 2008 sowie Stimmen aus der Presse:

Auszeichnung / Pressespiegel

Deutscher Kinemathekspreis 2008

Wir freuen uns außerordentlich, mitteilen zu können, dass der aka-Filmclub den Kinopreis 2008 des Kinematheksverbundes erhalten hat (Dritter Platz in der Kategorie für Städte mit 130.000-250.000 Einwohnern). Damit wurden das Programm des Filmclubs, seine Vielfalt, die Filmreihen, Programmhefte und Kooperationen mit anderen Einrichtungen prämiert und im bundesweiten Vergleich ausgezeichnet.

Die Begründung der Jury: "In Freiburg hat man nicht nur mit Eventkino im großen Stil Erfolg, sondern auch mit einer studentischen Initiative, die schon 50 Jahre alt ist und zuweilen eine sehr eigene Perspektive auf Filme wirft und Filmreihen thematisch sehr spezifisch eingrenzt, um den Blick zu schärfen. 35 ehrenamtliche Mitarbeiter bemühen sich semesterweise und systematisch um eine gute Kinokultur. Dabei spielen sowohl Filmgeschichte und -wissenschaft als auch aktuelle gesellschaftliche Themen eine große Rolle. Da gibt es Indien im Dokumentarfilm, den jungen orientalischen Film oder Argentinien neben dem Klimawandel und den Westernhelden, die in der Moderne angekommen sind, zu entdecken. Und nicht zuletzt werden sogar selbst Filme gedreht und aufgeführt. Herzlichen Glückwunsch und macht weiter so!" Wir bedanken uns herzlich!

Pressespiegel

2016

25.10.2016 – Radio Dreyeckland Interview zum Programmstart im Wintersemester 2016/2017

09.06.2016 – artechock Filmmagazin Rüdiger Suchsland über seinen Besuch in Freiburg mit seinem Film "Von Caligari zu Hitler"

23.05.2016 – Badische Zeitung Prof. Dr. Wolfram Burgard (Informatik/ Uni Freiburg) macht im aka den Science Fiction Reality Check

05.02.2016 – uniCross Aus Liebe zum Film - Blick hinter die Kulissen des aka-Filmclub

21.01.2016 – freistuz Freie Studierendenzeitung Bericht über die legendäre The Rocky Horror Picture Night aus Kultfilm und anschließender Party

2015

03.11.2015 – Radio Dreyeckland Interview zum Programm des Wintersemesters 2015/2016

18.10.2015 – uniCross Übersicht zum Semesterstart Wintersemester 2015/2016

28.07.2015 – Radio Dreyeckland Heiß umkämpfter Panzerkreuzer - Theatergruppen und aka-filmclub auf Raumsuche

08.05.2015 – Radio Dreyeckland Interview zum EXPOSED. 72 Stunden-Super 8-Festival, Klappe die Sechste im Sommersemester 2015

28.04.2015 – Radio Dreyeckland Interview zum Semesterstart Sommer 2015

03.03.2015 – uniCross Festivalbericht von der Berlinale 2015

2014

21.10.2014 – Radio Dreyeckland Interview zum Semesterstart Wintersemester 2014/2015

21.10.2014 – uniCross Übersicht zum Semesterstart Wintersemester 2014/2015

12.06.2014 – uniCross Interview zur Filmreihe "Alternative gegen Deutschland"

12.06.2014 – Radio Dreyeckland Interview zur Filmreihe "Alternative gegen Deutschland"

27.05.2014 – Radio Dreyeckland Bericht über das EXPOSED. 72 Stunden-Super 8-Festival, Klappe die Fünfte im Sommersemester 2014

06.05.2014 – Radio Dreyeckland Interview zur Filmreihe "The Color Black"

29.04.2014 – Radio Dreyeckland Interview zum Semesterstart Sommersemester 2014

2013

17.12.2013 – uniCross Veranstaltungstipp "Die Feuerzangenbowle"

28.10.2013 – uniCross Interview zur Digitalisierung des aka-Filmclubs zum Wintersemester 2013/2014

04.06.2013 – Radio Dreyeckland Interview zur Filmreihe über Mani Ratnam

10.05.2013 – Radio Dreyeckland Interview zum EXPOSED. 72 Stunden-Super 8-Festival, Klappe die Vierte im Sommersemester 2013

2012

12.12.2012 – uniCross 55 Jahre aka-Filmclub – Kino quo vadis?

20.11.2012 – Radio Dreyeckland Interview und Festivalvorschau anlässlich des 55. Jubiläums

09.2012 – Kinema Kommunal Ausführlicher Artikel über freie Unikinos und die anstehende Digitalisierung samt Foto vom Hörsaal 2006

12.08.2012 – uni.TV Interview zur technischen Zukunft des aka-Filmclubs

10.07.2012 – Radio Dreyeckland Interview mit dem Regisseur Jörg Buschka zum Besuch im aka-Filmclub

05.07.2012 – Badische Zeitung Interview mit Vorstand des aka-Filmclubs zum 55. Jubiläum

31.05.2012 – uniCross Bericht über den Kooperationspartner Osteuropakanal und ihren Film im aka-Filmclub

16.05.2012 – uniCross 55 Jahre jenseits des Mainstreams

24.04.2012 – kulturstimmen.de Frage der Zeit: Digitalisierung der Unikinos

24.04.2012 – fudder.de Semesterstart Sommersemester 2012

17.01.2012 – uniCross Veranstaltungshinweis Regisseursbesuch Thomas Frickel und kommendes Programm

2011

13.12.2011 – Radio Dreyeckland Interview zur Aufführung von Murnaus "Sunrise - A Song of two humans" mit Live-Musikbegleitung

07.12.2011 – Radio Dreyeckland Das aka-Programm in der zweiten Semesterhälfte Wintersemester 2011/2012

02.12.2011 – fudder.de Interview zur rundum erneuerten Tonanlage des aka-Filmclubs

30.11.2011 – fudder.de Der aka-Filmclub zeigt Historische Filmaufnahmen in Freiburg

25.11.2011 – fudder.de Veranstaltungstipp: Stummfilmschauen im aka Filmclub

17.11.2011 – uniCross Veranstaltungshinweis: Historische Aufnahmen von Freiburg

07.11.2011 – echoFM Gespräch über den aka-Filmclub

28.10.2011 – Badische Zeitung Zur rundum erneuerten Tonanlage des aka-Filmclubs

19.10.2011 – uniCross Ankündigung Semesterstart Wintersemester 2011/2012

18.02.2011 – Badische Zeitung aka-Mitglied als Jurorin des Caligari-Filmpreis auf der Berlinale 2011

18.01.2011 – Radio Dreyeckland Interview zur Filmreihen "Kafka im Kino"

2010

21.10.2010 – echoFM Highlights im Wintersemester-Programm 2010/2011

2008

01.08.2008 – SWR Hörfunk Zur Geschichte des aka-Filmclubs

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