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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Heaven

Regie: Tom Tykwer Buch: Krzysztof Kieslowski, Krysztof Piesiewicz Kamera: Frank Griebe Musik: Arvo Pärt, Marius Ruhland Darsteller: Cate Blanchett, Giovanni Ribisi, Remo Girone, Stefania Rocca, Mattia Sbragia, Alberto Di Stasio, Stefano Santospago, Alessandro Sperduti u.a. Produktion: USA/D/F, 2002 Länge: 97 min. Fassung: 35 mm, DF

Die in Turin lebende englische Lehrerin Philippa (CB) muss miterleben, wie ihr Mann an einer Überdosis stirbt. Und auch einige ihrer Schüler sind bereits drogensüchtig. Sie weiß, welcher skrupellose Mafiaboss (SS) den Drogenhandel steuert und gibt der Polizei anonym entsprechende Hinweise. Doch nichts geschieht. Da beschließt sie, selbst einzugreifen und dem Ganzen mit einer Bombe ein Ende zu bereiten. Doch der Sprengsatz, den Philippa in einem Papierkorb deponiert, geht im falschen Moment los, gerade als ein Vater mit seinen Kindern vorbei kommt. Philippa erträgt es nicht, für den Tod unschuldiger Menschen verantwortlich zu sein, sie verliert allen Lebensmut, wird verhaftet und verhört. Ein junger Polizist (GR), der bei den Verhören dolmetscht, verliebt sich in die schöne Engländerin, und auf sein Drängen hin ist sie bereit, mit ihm zu fliehen. Der findige Nachwuchspolizist schafft es tatsächlich, seine Kollegen auszutricksen und die angebliche Terroristin ausgerechnet auf dem Dachboden des Polizeipräsidiums zu verstecken, aber wird er es auch schaffen, ihr neuen Lebensmut zu schenken? Der epische, in unglaublich schöne und stimmungsvolle Bilder umgesetzte Film hat ein viel ruhigeres Erzähltempo als Lola rennt, er entfacht einen nahezu hypnotischen Sog, der den Zuschauer mit sich zieht und dabei philosophische Fragen nach Verantwortung, Schuld und Sühne stellt. Nebenher meditiert er wundervoll über die Liebe und zeigt zugleich Cate Blanchett in einer ihrer großartigsten Darbietungen überhaupt.

Vorfilm: Never Drive a Car When You`re Dead

Animationsfilm, R&K: Gregor Dashuber P: D 2009 V: 35mm OV L: 10 min

Der ungeschickte Held stolpert über ein lange vergessenes Klavier. Die Musik führt ihn aus seiner verwahrlosten Existenz hinaus in die Großstadt. Dort spielt er den maroden Gestalten am Straßenrand einen letzten Trauermarsch.

Spieltermin:
Donnerstag, 14.07.2011 20:00 Uhr, Hörsaal 2006

Gezeigt im Rahmen der Filmreihe:
Zufall, Zeit, Dreifaltigkeit
Die Bilderwelten des Regisseurs Tom Tykwer
 Donnerstag  30.06.2011  20:00 Uhr    Drei
 Donnerstag  07.07.2011  20:00 Uhr    Lola rennt
 Donnerstag  14.07.2011  20:00 Uhr  DF  Heaven
 Donnerstag  21.07.2011  20:00 Uhr    Winterschläfer
 Donnerstag  28.07.2011  20:00 Uhr    Die tödliche Maria
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