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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Orlac's Hände

Regie: Robert Wiene Buch: Ludwig Nerz nach einer Romanvorlage von Maurice Renard Kamera: Günther Krampf, Hans Androschin Darsteller: Conrad Veidt, Alexandra Sorina, Fritz Strassny, Paul Askonas, Carmen Cartellieri, Fritz Kortner Produktion: Österreich, 1924 Länge: 90 min. Fassung: Stummfilm, s/w

“Orlac‘s Hände” erzählt die Geschichte eines Klaviervirtuosen, der bei einem Eisenbahnunglück seine Hände verliert. Ein berühmter Chirurg ersetzt dessen Hände durch die Hände eines Raubmörders. Orlac erfährt von der Transplantation und beginnt, sich vor seinen “eigenen” Händen zu fürchte, die ein Eigenleben zu entwickeln scheinen. Bald glaubt er, den Bezug zu sich selbst und zu seinen Handlungen verloren zu haben. Als gegen Ende des Filmes ein Mord geschieht und der Verdacht auf Orlac fällt, traut er sich selbst nicht mehr. Der Film reflektiert aktuelle Themen wie den Fortschritt in der Medizin (Transplantation) sowie in der Technik (Eisenbahn) und spiegelt die damit einhergehenden Ängste der Menschen wider. Die Grenze zwischen Realem und Irrealem verschwimmt, Elemente des Fantastischen und Gespenstischen verleihen dem Film die Züge eines Horrorfilms.

Zum Film gibt es eine Live-Begleitung durch Albrecht Dammeyer am Klavier.
Der Eintritt beträgt daher 5 EUR, mit Ausweis 3 EUR.

Spieltermin:
Montag, 11.11.2002 20:00 Uhr, Haus zur lieben Hand, Löwenstraße 16

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