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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Ich kämpfe um dich

Originaltitel: Spellbound

Regie: Alfred Hitchcock Buch: Ben Hecht, nach dem Roman „The House of Dr. Edwards“ Kamera: George Barnes Musik: Miklos Rozsa Darsteller: Ingrid Bergman, Gregory Peck, Michael Chekhov, Leo G. Carroll, John Emery, Steven Geray, Paul Harvey, Donald Curtis, Norman Lloyd Produktion: USA, 1945 Länge: 106 min. Fassung: 35mm, sw

“Den Sinn für das Absurde praktiziere ich wie eine Religion.” (Hitchcock)

Die junge, ehrgeizige Psychotherapeutin Dr. Constanze Petersen (IB) widmet sich ihrer Arbeit mit großem Engagement.

Verantwortungsbewusst und sachlich distanziert kümmert sie sich um ihre Patienten
, wie beispielsweise um den unter starken Schuldgefühlen leidenden Mr. Garmes (NL). Unter ihren fast ausschließlich männlichen Kollegen genießt sie hohes Ansehen. Dies alles ändert sich schlagartig, als der ebenfalls therapeutisch tätige Dr. Edward (GP) die Bildfläche betritt.

Die bis dahin unterkühlt wirkende Constanze verliebt sich sofort in den frisch eingetroffenen Arzt und lässt sich auf eine Beziehung mit ihm ein. Sie schafft es, ihre anfängliche Angst vor Gefühlen zu überwinden und gibt die “Türen” zu ihrem Innersten frei. Die Harmonie wäre an dieser Stelle wohl perfekt, gäbe es da nicht das etwas merkwürdige Verhalten des Dr. Edward, das den Zuschauer bereits jetzt misstrauisch macht.

Es dauert nicht lange, da erfährt Edward einen heftigen Nervenzusammenbruch. Nun beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Constanze versucht alles um dem Verzweifelten zu helfen. Dieser behauptet, nicht der echte Dr. Edward zu sein und ist der Überzeugung, in seiner Vergangenheit einen Mord begangen zu haben. Gejagt von der Polizei begibt sich das Paar auf eine ungewöhnliche Reise, immer in der Hoffnung, durch das Zusammenfügen von wiedergewonnener Erinnerung dem Geheimnis von Edwards Identität auf die Spur zu kommen.

Hitchcocks Thriller Spellbound war einer der ersten Filme, die die Ideen Sigmund Freuds thematisierten. Interessante Dialoge sowie eindrückliche, entrückte Bilder schildern die tiefen, seelischen Abgründe des Menschen. Sie spiegeln Ängste wider und ziehen, gemeinsam mit dem von Dali geschaffenen surrealen, expressionistischen Bühnenbild, den Zuschauer in ihren Bann.

Spieltermin:
Mittwoch, 20.11.2002 19:45 Uhr, Hörsaal 2006

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