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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Eins, zwei, drei

Originaltitel: One, Two, Three

Regie&Buch: Billy Wilder Kamera: Hugh Crawford, Ernest Wild Musik: André Previn Darsteller: James Cagney, Horst Buchholz, Arlene Francis, Pamela Tiffin, Liselotte Pulver, Hanns Lothar Produktion: USA, 1961 Länge: 110 min. Fassung: 35mm, OF, s/w

C.R. MacNamara (JC), Chef der deutschen Zentrale von Coca-Cola in Berlin, hat ein klares Ziel vor Augen: Noch höher aufsteigen als er sowieso schon aufgestiegen ist. Da kommt es ihm gerade recht, dass die Tochter des Firmenchefs, Scarlett Hazeltime (PT), auf ihrer Europatournee für zwei Wochen bei ihm wohnen soll. Als er aber nach ein paar Wochen feststellt, dass sie sich inzwischen heimlich mit dem jungen Kommunisten Otto Ludwig Piffl (HB) verlobt hat, wird die Sache haarig, und ein Feuerwerk an Überraschungen beginnt. Uncle-Sam-Kuckucksuhren, lüsterne Altkommunisten, verkappte Altnazis, Verfolgungsjagden vom einen Teil Berlins in den anderen, Zwangsbeschallung mit „Itsy-Bitsy Teeny-Weeny Yellow Polka-Dot Bikini“ und natürlich auch wieder als Frauen verkleidete Männer hat Billy Wilder zu bieten, um nur ein paar Glanzlichter zu nennen.

„Eins, zwei, drei“ hat viele bissige und ironische Seiten, die damals wohl noch nicht so gern gesehen waren – der Film hatte nur mäßigen Erfolg. Die „Filmkritik“ 1/62 monierte: „Wo sind denn die Qualitäten eines Systems, das einen Kommunisten nur dadurch zu sich herüberziehen kann, dass es ihn mit ein paar Millionen besticht und durch einen schmutzigen Trick die Rückkehr in sein eigenes Land unmöglich macht?“ 20 Jahre später war das anscheinend kein Merkmal für fehlende Qualität mehr; als der Film in den 80ern wieder in die Kinos kam, wurde er – zurecht – ein Riesenerfolg.

Spieltermin:
Mittwoch, 15.01.2003 19:45 Uhr, Hörsaal 2006

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