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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Hana-Bi

Regie&Buch: Takeshi Kitano Kamera: Hideo Yamamoto Musik: Joe Hisaishi Darsteller: Takeshi Kitano, Kayoko Kishimoto, Susumu Terajima, Ren Osugi, Tetsu Watanabe Produktion: JP, 1997 Länge: 99 min. Fassung: 35 mm, Jap. OmU

Zivilfahnder Nishi Yoshitaka (TK) hat einen richtig schlechten Tag: Während er im Krankenhaus erfährt, dass seine Frau unheilbar krank ist, wird bei einem Einsatz sein Kollege und Freund Oribe (RO) niedergeschossen. Der überlebt zwar, ist aber an den Rollstuhl gefesselt und verfällt in tiefe Depressionen. Als Yoshitaka versucht, den Täter zu stellen, erschießt dieser einen Polizisten und verwundet einen weiteren. Yoshitaka verlässt von Schuld von Schuldgefühlen geplagt den Polizeidienst. Doch die Behandlung seiner Frau und die Unterstützung der verwundeten Kollegen führen zu Schulden bei der Mafia, die er nicht zurückzahlen kann. Bevor die Yakuza ihn in die Finger bekommt, überfällt er eine Bank und bricht mit seiner Frau zu einer letzten Reise auf...
Entgegen der doch etwas deprimierenden Zusammenfassung ist Hana-bi keinesfalls ein trostloser Film. Im Gegenteil: Kitano inszeniert Yoshitakas Reise als eine Katharsis, die den Protagonisten nach und nach seiner Verzweiflung entkommen und mit sich selbst und seinem Leben ins Reine kommen lässt. In dieser Hinsicht ist es vielleicht sogar Kitanos positivster Film. Sein erfolgreichster ist es auf jeden Fall: 1997 gewann er bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig den Goldenen Löwen.

Text: Sebastian Petznick

Spieltermin:
Freitag, 09.12.2016 20:00 Uhr, Hörsaal 2006

Gezeigt im Rahmen der Filmreihe:
Takeshi Kitano
 Freitag  18.11.2016  20:00 Uhr  Jap. OmU  Sonatine
 Freitag  25.11.2016  20:00 Uhr  Jap. OmU  Dolls
 Freitag  02.12.2016  20:00 Uhr  Jap. OmeU  Kids Return
 Freitag  09.12.2016  20:00 Uhr  Jap. OmU  Hana-Bi
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