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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Ist das Leben nicht wunderbar?

Originaltitel: Isn't life wonderful?

Regie: David Wark Griffith Buch: Geoffrey Moss, David Wark Griffith Kamera: Hendrik Sartov, Darsteller: Carol Dempster, Neil Hamilton, Erville Alderson Produktion: USA, 1924 Länge: 99 min. Fassung: stumm

Im Gegensatz zu den anderen drei Filmen unserer Reihe fiel die Kritik zu Isn’t life wonderful äußerst mager aus. Griffith wurde Naivität und Sentimentalität vorgeworfen. Auf der anderen Seite muss man Griffith anrechnen, dass er sich wenig um die Trends seiner Zeit kümmerte, um das, was das Publikum insbesondere in den USA sehen wollte (und das war keine Geschichte über die Inflation und die soziale Krise im Nachkriegsdeutschland) sondern den Versuch startete, dem Publikum die politische Realität vor Augen zu führen. Er schaffte es allerdings nicht, das Publikum zu überzeugen. Diesem dürstete nach anderen Geschichten.

In unsere Auswahl hat er es vor allem deshalb geschafft, weil er in Berlin in der Zeit kurz nach dem ersten Weltkrieg spielt. Für den Dreh zog Griffith mit seinem ganzen Stab nach Deutschland und drehte vor allem unter freiem Himmel in den Straßen Berlins, womit der Film ein einzigartiges Zeugnis der Stadtgeschichte darstellt.

Text: Angelique Presse

Spieltermin:
Mittwoch, 28.06.2017 20:00 Uhr, Hörsaal 2006
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(im VCS-Format)

Gezeigt im Rahmen der Filmreihe:
David Wark Griffith
Der Mann, der das Kino „erfunden“ hat
 Mittwoch  14.06.2017  20:00 Uhr  stumm  Die Geburt einer Nation
 Mittwoch  21.06.2017  20:00 Uhr  stumm  Intoleranz - Die Tragödie der Menschheit
 Mittwoch  28.06.2017  20:00 Uhr  stumm  Ist das Leben nicht wunderbar?
 Mittwoch  05.07.2017  20:00 Uhr  stumm  Gebrochene Blüten
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