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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Berlin is in Germany

Regie&Buch: Hannes Stöhr Kamera: Florian Hoffmeister Musik: Florian Appl Darsteller: Jörg Schüttauf, Julia Jäger, Robin Becker, Tom Jahn, Edita Malovcic, Robert Lohr, Valentin Platareanu Produktion: D, 2001 Länge: 93 min. Fassung: 35mm

„Der letzte Ossi“, wie eine Boulevardzeitung titelt, bekommt sein DDR-Geld, seinen DDR-Pass, seinen DDR-Führerschein und seinen tragbaren DDR-Fernseher zurück und wird aus dem Gefängnis entlassen – 11 Jahre nach der Wende. Da steht er nun auf der Straße und muss sich zurechtfinden im neuen Berlin, in dem es keine Mauer mehr gibt und in dem nichts mehr so zu sein scheint, wie es früher war. Für Martin Schulz (JS) beginnt eine kleine Odyssee durch Berlin, er begegnet vielen seiner alten Freunde wieder (und rettet dabei einem das Leben), sucht seine ehemalige Freundin Manuela (JJ) (die inzwischen mit einem „Superwessi“ – aus Schwaben – zusammen ist), versucht einen anständigen Job zu bekommen (und wird während der Arbeit in einer Sexvideothek prompt Opfer einer Razzia), und lernt endlich auch seinen Sohn Rokko (RB) kennen. Die Welt macht es ihm nicht einfach – doch Martin lässt sich nicht unterkriegen vom neuen Leben im neuen Berlin...

Hannes Stöhr hat mit seinem Abschlussfilm von der dffb Berlin einen Wende-Film gedreht, der mithilfe eines Drehbuchtricks – nämlich dass er einen Berliner 10 Jahre nach der Wende nach Berlin kommen lässt – quasi von außen einen Blick auf das Berlin von heute wirft. Der Film, der zum Geheimtip avancierte, „lebt von einem sehr menschlichen Sarkasmus und gehört zu den menschlich ergreifendsten Filmen über das Zusammenleben bzw. Zusammentreffen in Ost und West, über Abstürze und Umbrüche im neuen Deutschland“ (W. Hamdorf, filmdienst 22/2001).

Spieltermin:
Dienstag, 04.02.2003 20:00 Uhr, Hörsaal 2006

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