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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Zabriskie Point

Regie&Buch: Michelangelo Antonioni Kamera: Alfio Contini Musik: Pink Foyd, Rolling Stones , The Grateful Dead u.a. Darsteller: Mark Frechette, Daria Halprin, Paul Fix, G.D. Spradlin, Bill Garaway, Kathleen Cleaver, Rod Taylor Produktion: USA, 1969 Länge: 110 min. Fassung: 35mm

Californien,1969, zur Zeit der Studentenrevolte. Von den endlosen Diskussionen der selbst ernannten Revolutionäre genervt, beschließt Mark(MF), sich zu bewaffnen und aktiv zu kämpfen. Weil er in den folgenden Unruhen schließlich verdächtigt wird, einen Polizisten erschossen zu haben, flieht er mit einem geklauten Privatflugzeug in die Wüste des Death Valley. Dort trifft er auf Daria(DH), die wie er in der Weite der kargen Landschaft nach Freiheit sucht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte und für wenige Stunden leben sie einen Traum von Ekstase und Freiheit. Das Ganze endet schließlich tragisch, als beide wieder von der Sinnlosigkeit der Realität eingeholt werden.

Antonionis Film ist hauptsächlich von einer nüchternen Ästhetik geprägt. Seine Bilder zwischen Illusion und Realität stellen ein Statement zum damaligen American way of life dar. Die Welt des Konsums, die Auflehnung der Jugend und ihre Träume von Liebe und Freiheit werden gegenübergestellt, um am Ende in einer gewaltigen Apokalypse buchstäblich zu zerplatzen.

Ganz passend wird der Film von experimenteller Musik der damaligen Zeit, wie von Pink Floyd, den Rolling Stones oder The Grateful Dead getragen.

Spieltermin:
Mittwoch, 05.02.2003 19:45 Uhr, Hörsaal 2006

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