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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Memory Books

Regie&Buch: Christa Graf Kamera: Roland Wagner Musik: Gert Wilden Jr. Produktion: D/CH, 2007 Länge: 94 min. Fassung: DVD, Dt. OV

In Afrika ist es heutzutage immer noch sehr schwer, als AIDS-Infizierter Behandlungen oder Medikamente zu bekommen. Auch in Uganda, einem der ärmsten Länder der Welt, wo die Dokumentation Memory Books von Regisseurin Christa Graf spielt. Er zeigt den bitteren Alltag von AIDS-kranken Müttern, deren Heilung ausgeschlossen ist und bei denen es sich nur noch um wenige Tage drehen wird, bis sie sterben werden. Um aber ihren Kindern, die nach deren Tod zu AIDS-Waisen werden, für immer in Erinnerung zu bleiben, schreiben sie über jeden ihrer letzten Tage ein Tagebuch. Dabei wird vor allem das Seelenleben dieser Frauen wiedergespiegelt und ein Schicksal erzählt, welches für AIDS-kranke Menschen in Afrika geradezu alltäglich erscheint. Christa Graf kreiert dabei einen Film, der diesen AIDS-Waisen mehr Mut fürs Leben geben soll. Der Film sagt allgemein auch, dass man seine Eltern immer in Erinnerung behalten sollte, egal wie es ihnen geht und egal wie gut oder schlecht man mit ihnen klarkommt. Denn wenn man jemandem am meisten in seinem Leben zu verdanken hat, sind es die eigenen Eltern. Diese Botschaft gelingt Memory Books auf sehr berührende und wunderschöne Art und Weise, sodass man aufgrund der sehr ernsten Thematik nicht an diesem vorbeikommt.

Text: Philipp Findling

Spieltermin:
Mittwoch, 16.05.2018 20:00 Uhr, Hörsaal 2006
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(als .ics-Datei)

Gezeigt im Rahmen der Filmreihe:
Think Positive – Filme über AIDS
 Mittwoch  25.04.2018  20:00 Uhr  Fr. OmU  120 BPM
 Mittwoch  02.05.2018  20:00 Uhr  En. OmU  Philadelphia
 Mittwoch  09.05.2018  20:00 Uhr  Fr. OmU  Wilde Nächte
 Mittwoch  16.05.2018  20:00 Uhr  Dt. OV  Memory Books
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