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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

2001: Odyssee im Weltraum

Originaltitel: 2001: A Space Odyssey

Vorfilm: Die Reise zum Mond. Good-Bye HS 2006!

Regie: Stanley Kubrick Buch: Arthur C. Clarke, Stanley Kubrick Kamera: John Alcott Musik: Richard Strauss, Johann Strauss Darsteller: Keir Dullea, Carry Lockwood, William Sylvester, Douglas Rain Produktion: USA, 1968 Länge: 149 min. Fassung: DCP, En. OmU

2001: Odyssey im Weltraum wurde im vergangenen Jahr zum Anlass seines fünfzigjährigen Jubiläums in einer restaurierten Fassung veröffentlicht. Kubrick bricht in seinem Meisterwerk mit jeglicher traditionellen oder konventionellen Handlung, um ein metaphysisches Epos zu erzählen. Mehr als an die ausschweifende und vollgepackte Handlung erinnert sich der Zuschauer*innen sicherlich an die vielen großartigen Bilder, sowie die Entdeckung des Werkzeugs durch eine Gruppe von Vormenschen (im Aufbruch der Menschheit), die unheimliche Stimme des Supercomputers HAL 9000 – ein berühmtes Beispiel für KI und ihre möglichen Gefahren –, den Walzer der Raumschiffe, das bedrückende Schweigen im Weltraum, das realistisch aber, für Science-Fiction Filme ungewöhnlich ist, und den seltsamen schwarzen Monolith, der als roter Faden des Films gesehen werden kann. Aber 2001 ist auch ein Film, der durch seine Musik (u.a. Also sprach Zarathustra von Strauss) lebt und der von vielen als Kultfilm verehrt wird. Kubricks Perspektive auf Sciene-Fiction ist äußerst erfindungsreich und sollte später Tarkowski zu seinem Weltraum-Epos Solaris inspirieren, den ihr dieses Semester ebenfalls bei uns sehen könnt. Zusammengefasst ist 2001 ein Film, der schon auf dem kleinen Bildschirm so beeindruckend ist, dass man ihn immer wieder gerne anschaut – und das geht natürlich nirgends besser als auf der großen Leinwand.

Vorfilm: Die Reise zum Mond | Le voyage dans la lune

R+B: Georges Méliès K: Théophile Michault, Lucien Tanguy D: Georges Méliès, Bluette Brenon, Edouard Brunnet P: F 1902 V: DCP, stumm L: 14 Min.

Eine Gruppe von Astronomen entdeckt einen Weg, um zum Mond zu fahren. Mit für die Epoche bahnbrechenden Spezialeffekten schafft Méliès eine traumhafte, poetische und fantastische Stimmung in seinem Werk, das von vielen als erster Science-Fiction Film bezeichnet wird.

Text: Romane Oddon

Spieltermin:
Dienstag, 23.07.2019 20:00 Uhr, Hörsaal 2006
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(als .ics-Datei)

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