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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Fear and Loathing in Las Vegas

Regie: Terry Gilliam Buch: Terry Gilliam, Tony Grisoni Kamera: Nicola Pecorini Musik: Bob Dylan, Janis Joplin, The Yardbirds, Jefferson Airplane Darsteller: Johnny Depp, Benicio del Toro, Cameron Diaz, Christina Ricci, Tobey Maguire Produktion: USA, 1998 Länge: 118 min. Fassung: 35mm, OF

Im roten Cabriolet durch die Wüste nach Las Vegas reisen der Journalist Raoul Duke (JD) und sein Freund und Rechtsbeistand „Dr. Gonzo” (BdT). Im Gepäck haben sie ihre kleine Galaxie psychoaktiver Substanzen, deren Auswirkungen auf Körper und Geist der Protagonisten den Inhalt des folgenden Films bilden. Wie flimmernde Irrlichter schlingern die Zwei, betankt mit allem, was die Realität zu einer Wahnidee des Bürgertums degradiert, durch Hotelzimmer und endlose Korridore, ein Sandpistenrennen und einen Kongress von Drogenfahndern. Mit weichen Knien eiert die Kamera kunstvoll durch ein endzeitliches Inferno, dort wo sich einen Abend zuvor noch ein luxuriöses Hotelzimmer befunden hatte.

Fear and Loathing sprüht vom genialen Witz des Regisseurs Terry Gilliam, steckt so voller Details und Absurditäten, dass es schon zwei oder drei Durchläufe bedarf, um ihn wirklich „gesehen“ zu haben.

Der Abgesang auf die Hippiezeit schwankt zwischen Komik und Flucht, absolutem Willen zum Spaßerlebnis und desillusionierter Suche nach Vergessen. Kein Hohelied auf die synthetische Bewusstseinserweiterung sondern eine Hommage an eine experimentierfreudige, exzessive Zeit, deren Höhepunkt vor dreißig Jahren bereits überschritten war.

Spieltermin:
Mittwoch, 21.05.2003 19:45 Uhr, Hörsaal 2006

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