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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Metropolis mit DJ

Regie&Buch: Fritz Lang Kamera: Karl Freud, Günther Rittau Musik: DJ-Begleitung: AUDIOKULAR Darsteller: Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Rudolf Klein-Rogge, Theodor Loos, Helene Weigel, Fritz Rasp Produktion: D, 1925/1926 Länge: 118 min. Fassung: 35mm, live-DJ, s/w

Die Zukunftsstadt Metropolis ist unterteilt in zwei Bezirke. In der Oberwelt leben die „Herrenmenschen“ in den luxuriösesten Zuständen, für die die Proletarier in der dunklen Unterwelt Tag und Nacht arbeiten, ohne jemals das Licht der Oberwelt zu erblicken. Kontrolliert wird die ganze Stadt von dem machtsüchtigen John Frederson (AA). Eines Tage verirrt sich sein Sohn Freder (GF) in die Unterwelt und muss mit Schrecken sehen, wie es dort zugeht. Fasziniert von der charismatischen Maria (BH), die als „Heilige der Unterdrückten“ für die Befreiung der Arbeiter ohne gewalttätige Aufstände kämpft, sympathisiert Freder von nun an mit den Arbeitern. John Frederson erkennt die Gefahr und beauftragt den dämonischen Erfinder Rothwang (RKR) mit der Kreation eines Maschinenmenschen (BH), der Marias Gesicht trägt und so die Arbeiter als falsche Maria verführen und dazu verleiten soll, sich durch einen Aufstand ins Unglückzu stürzen...

Später gibt Fritz Lang zu, eine triviale und etwas zu naive Geschichte verfilmt zu haben, und er schämt sich offen für das recht schmalzige Ende. Dennoch geht Metropolis als einer der ersten Science Fiction- Filme und Stummfilmklassiker in die Filmgeschichte ein und fasziniert noch heute durch die fabelhafte Architektur und die eigens entwickelten Spezialeffekte, mittels derer es gelang, im Stummfilm fehlende Geräusche und Lärmkulissen zu visualisieren. „Wenn wir vor die Geschichte den plastisch-fotogenen Hintergrund des Filmes stellen, ja, dann erfüllt Metropolis alle Wünsche und überwältigt uns als eines der schönsten Bilderbücher, die man sich vorstellen kann.“ (Luis Bunuel, 1927)

Wir zeigen den Film am Freitag Abend, im Gegensatz zur gewohnten klassischen Klavieruntermalung, mit moderner Musikbegleitung, die sich zwischen intensiven Klangcollagen, filmischen Sphären und dem teilweisen Einsatz moderner, rhythmischer Elemente bewegt. Verantwortlich hierfür sind zwei Musiker, die sich unter dem Namen AUDIOKULAR die Verschmelzung von Musik, Sounds und filmischen Elementen zum Ziel gesetzt haben und neben ihrer Bandarbeit inzwischen auch die Vertonung von Filmen betreiben. Kontakt und Informationen unter www.audiokular.de

Spieltermin:
Freitag, 11.07.2003 19:30 Uhr, Hörsaal 2006

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