aka-Filmclub.de

Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Leoparden küsst man nicht

Originaltitel: Bringing Up Baby

Regie: Howard Hawks Buch: Dudley Nichols, Hagar Wilde, Robert McGowan, Getrude Purcell Kamera: Russell Metty Musik: Roy Webb Darsteller: Cary Grant, Katherine Hepburn, May Robson, Charles Ruggles, Walter Catlett, Barry Fitzgerald Produktion: USA, 1938 Länge: 102 min. Fassung: 35mm

Auf der Jagd nach einer Millionenspende für sein Naturkundemuseum läuft der biedere Paläontologe David Huxley (CG), dessen Traum die Vollendung einer Brontosaurus-rekonstruktion ist, Susan, der überdrehten Nichte (KH) der reichen Spenderin, in die Arme. Diese findet Gefallen an dem verschrobenen Forscher und es gelingt ihr mit immer absurderen Kniffen, David von seiner Arbeit und der geplanten Hochzeit abzulenken und immer tiefer in eine aberwitzige Geschichte hineinzuziehen, bei der ein Leopard namens Baby eine wichtige Rolle spielt und der allerletzte Knochen des Brontosaurus vom Hündchen Susans im Garten eines riesigen Anwesens verbuddelt wird...

Vollkommen zurecht schrieb Enno Patalas in der Filmkritik 1966, dass es unmöglich sei, die Handlung von Bringing Up Baby wiederzugeben, weil der Film überhaupt nur aus Handlung bestehe. Howard Hawks (Tote schlafen fest, Blondinen bevorzugt, Rio Bravo) hat mit diesem Film eine der rasantesten und besten Komödien des klassischen Hollywoodkinos geschaffen. Katherine Hepburn und Cary Grant spielen ihre Rollen meisterhaft und so umwerfend komisch, dass man Leoparden küsst man nicht wieder und wieder anschauen kann, ohne dass auch nur ein Anflug von Langeweile aufkommt.

Text: TS

Spieltermin:
Donnerstag, 06.11.2003 20:00 Uhr, Hörsaal 2006

News
Umzug WS2019/20
Aktuelles Programm
Filmreihen
Specials
Programmübersicht
Archiv
HighNoon Film-e-Zine
Über uns...
Links
Kontakt

HighNoon