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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Das Leben ist schön

Originaltitel: La vita è bella

Regie: Roberto Benigni Buch: Vincenzo Cerami, Roberto Benigni Kamera: Tonino Delli Colli Musik: Nicola Piovani Darsteller: Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giorgio Cantarini, Horst Buchholz, Giustino Durano Produktion: Italien, 1997 Länge: 124 min. Fassung: 16 mm

Guido (RB), ein lebenslustiger Kerl, kommt Ende der 30er Jahre in das italienische Dorf Arezzo, um dort eine Buchhandlung zu eröffnen, verliebt sich Hals über Kopf in Dora (NB) und heiratet sie. Als sie auch noch einen Sohn bekommen, scheint das Glück vollkommen. Aber die Zeiten werden schwieriger für die Juden in Italien, und als Dora am fünften Geburtstag ihres Sohnes Giosué (GC) nach Hause kommt, sind er und ihr Mann verschwunden – deportiert ins Konzentrationslager. Am Bahnhof verschafft sie sich Zugang zum Zug ins KZ, um ihrer Familie zu folgen. Um seinem Sohn die Angst zu nehmen, erklärt Guido ihm, dass es sich nur um ein Spiel in einem Ferienlager handeln würde: Wer zuerst 1000 Punkte sammelt, gewinnt einen echten Panzer. Mit seinem Ideenreichtum erfindet er immer neue Spielregeln, um Giosué in diesem Glauben zu lassen und ihn gleichzeitig vor den Wärtern zu schützen. Auch Dora, die sich im Frauentrakt des KZs befindet, verhelfen sie zu neuem Mut, indem sie sich Zugang zur Lautsprecheranlage verschaffen und ihr ein Liebeslied singen...
Kann ein Film über den Holocaust auch eine Komödie sein? Benigni zeigt: Er kann. Der Spagat zwischen seinem Humor und diesem sensiblen Thema gelingt ihm hervorragend, und er erreicht, dass dem Zuschauer das eine oder andere Mal das Lächeln im Gesicht gefriert. Nicht zu unrecht wurde der Film für sieben Oscars nominiert und hat drei davon gewonnen...

Spieltermin:
Dienstag, 25.01.2005 19:30 Uhr, Hörsaal 2006

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