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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Kammerflimmern

Regie&Buch: Hendrik Hölzemann Kamera: Lars Liebold Musik: Lee Buddah/Blackmail Darsteller: Matthias Schweighöfer, Jessica Schwarz, Jan Gregor Kremp, Florian Lukas, Bibiana Beglau, Ulrich Noethen Produktion: Deutschland, 2004 Länge: 101 min. Fassung: 35mm

KammerflimmernMatthias Schweighöfer- einer der aufstrebenden deutschen Jungstars unseres Zeitalters. Er überzeugte die Kritiker mit seinen Rollen in "Die Freunde der Freunde", "Kalter Frühling" und "Baal", und war jüngst als rebellischer Rotschopf Schiller zu bewundern. Einem breiten Publikum wurde er durch "Soloalbum" bekannt.

Einprägsame Szenen gibt es auch in seinem neueren Film "Kammerflimmern". Allerdings sind es traurige, teilweise verstörende Ereignisse, die in diesem Film über einen traumatisierten Sanitäter gezeigt werden. Crash (MS) musste als kleiner Junge hilflos zusehen, wie seine Eltern nach einem Autounfall umkamen. Nun ist er Sanitäter und versucht zu helfen und Trost zu spenden so viel er kann; und immer wieder träumt er von einer jungen Frau, die ihm die Arme entgegenstreckt, bis er sie (JS) schließlich trifft, und sein Traum auf dramatische Weise Wirklichkeit wird... Es ist faszinierend, wie poetisch der Film ist, obwohl er die harte Realität zeigt, und wie er mit christlicher Symbolik spielt, ohne sich festzulegen. Vor allem der Schluss lässt dem Zuschauer Raum für Interpretation.

Die folgenden Pressestimmen möchte ich euch nicht vorenthalten:
"Mit unglaublicher Zartheit spielt Matthias Schweighöfer den jungen Sanitäter, der noch die Hand auflegt, wo die Notfallärztin schon den Tod festgestellt hat" (Berliner Morgenpost)
"Seine fast träumerische Präsenz ist das erste Wunder des Films." (FAZ)
"Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen. Hölzemann hat seinen Luther gelesen und aus dieser Erkenntnis ein sehr bewegendes Drama voller Schwermut, aber auch mit viel Hoffnung geschaffen." (Merkur-online)
"Was bei Scorseses Rettungssanitäterfilm "Bringing Out the Dead" New York war, ist hier Köln, was dort Nicolas Cage war, ist nun Schweighöfer - und was man gegebenenfalls für einen müden Abklatsch halten könnte, ist im Grunde der bessere Film. Das ist die wahre Sensation von "Kammerflimmern" (FAZ).

Spieltermin:
Dienstag, 06.12.2005 19:45 Uhr, Hörsaal 2006

Gezeigt im Rahmen der Filmreihe:
Double-Feature Matthias Schweighöfer
 Dienstag  06.12.2005  19:45 Uhr    Kammerflimmern
 Dienstag  13.12.2005  20:00 Uhr    Soloalbum
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