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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Sophie Scholl – die letzten Tage

Regie: Marc Rothemund Buch: Fred Breinersdorfer Kamera: Martin Langer Musik: Johnny Klimek, Reinhold Heil Darsteller: Julia Jentsch, Fabian Hinrichs, Alexander Held, Florian Stetter Produktion: Deutschland, 2004 Länge: 117 min. Fassung: 35mm

Sophie Scholl – die letzten TageFrühjahr 1943: Sophie Scholl (JJ) und ihr Bruder Hans (FH), Mitglieder der Weißen Rose, verteilen Flugblätter gegen Hitler an der Uni München. Dabei werden sie beobachtet und auch gleich verhaftet. Aus der Sicht Sophie Scholls werden nun ihre letzten fünf Tage, die Verhöre, der Prozess und die Verurteilung geschildert. Der Gestapo-Mann Mohr (AH) könnte ihr helfen – wenn sie sich als Mitläuferin darstellen würde. Doch das tut sie nicht, stellt sich sogar noch schützend vor ihren Bruder.
Am 22. Februar 1943 fällt der als Blutrichter bekannte Roland Freisler das Urteil. Sophie Scholl, ihr Bruder und ein weiteres Mitglied der Weißen Rose werden zum Tode verurteilt.
Dieser Film unterscheidet sich von den zwei bisherigen Sophie-Scholl-Verfilmungen (Die weiße Rose von Michael Verhoeven und Fünf letzte Tage von Percy Adlon) dadurch, dass ihm die bis dahin unzugänglichen Verhörprotokolle zur Verfügung standen. Diese waren bis 1989 unter Verschluss der Stasi. Julia Jentsch brilliert in dieser Rolle, sie und Regisseur Rothemund haben zurecht jeweils einen Silbernen Bären gewonnen. Und auch die Oscarnominierung wird schon heiß gehandelt.
Sophie Scholl wäre heute 84 Jahre alt.

Text: Julia Gutting

Spieltermin:
Donnerstag, 08.12.2005 19:30 Uhr, Hörsaal 2006

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