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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Bin-jip

Regie&Buch: Kim Ki-duk Kamera: Jang Seung-beck Musik: Slvian Darsteller: Lee Seung-yeon, Jae Hee, Kwon Hyuk-ho, Joo Jinmo, Choi Jeong-ho Produktion: Korea/Japan, 2004 Länge: 90 min. Fassung: 35mm, OmU

Bin-jipDer junge Tae-suk (JH) lebt auf der Straße und fristet seinen Alltag damit, in Wohnungen und Häuser einzubrechen, um dort die Nächte zu verbringen. Er ist aber kein gewöhnlicher Einbrecher, denn er entwendet nichts vom Besitz der ansässigen und meist verreisten Familien. Er verrichtet die Hausarbeit, räumt auf und wäscht die Schmutzwäsche. Bei einer dieser Übernachtungen ist das Haus nicht verlassen und er lernt die stille, von ihrem Ehemann gequälte junge Frau Sun-hwa (SY) kennen. Diese verlässt ihren Mann, um Tae-suk auf seiner Reise durch die Stadt zu begleiten. Zwischen den beiden entwickelt sich ganz langsam eine spezielle und eigene Liebe, welche die beiden Sonderlinge zusammenwachsen lässt.

Der koreanische Filmemacher Kim Ki-duk hat es in seinem letzten Wurf wieder einmal geschafft, den Zuschauer mit ruhigen und intensiven Bildern zu fesseln. Kaum ein Wort wird zwischen den beiden Protagonisten gewechselt und trotzdem hat man nie das Gefühl, dass es an Worten fehlt. Spannend und anrührend wird diese kleine Liebesgeschichte erzählt.

Text: Christoph Becker

Spieltermin:
Mittwoch, 12.07.2006 20:00 Uhr, Hörsaal 2006

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