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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen

Originaltitel: Wallace & Gromit in The Curse of the Were-Rabbit

Regie: Steve Box, Nick Park Buch: Nick Park, Bob Baker Kamera: Tristan Oliver, Dave Alex Riddett Musik: Lorne Balfe, James Michael Dooley, Rupert Gregson-Williams, Alastair King, Julian Nott Darsteller: Knete Sprecher: Peter Sallis, Ralph Fiennes, Helena Bonham Carter Produktion: GB, 2005 Länge: 85 min. Fassung: 35mm, DF

Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem RiesenkaninchenKurz vor dem traditionellen alljährlichen Gemüsewettbewerb ist im beschaulichen Dorf eine Kaninchenplage ausgebrochen. Doch der schrullige Erfinder Wallace (PS) und sein treuer und schlauer Hund Gromit sorgen mit ihrer tierfreundlichen Schädlingsbekämpfungs-Firma "Anti-Pesto" mittels ausgeklügelter Warnsysteme für Abhilfe und nehmen die frechen Tiere im Notfall in Gewahrsam. Als die schöne und tierliebe Gräfin Tottington (HBC) die beiden um Beistand gegen die pelzigen Plagegeister bittet, ist Wallace sofort von ihrem Anblick bezaubert. Doch die Konkurrenz schläft nicht – der skrupellose Lord Victor Quartermaine (RF), der den niedlichen Nagern lieber mittels seiner Flinte und mit Hilfe seiner brutalen Dogge den Garaus machen möchte, buhlt ebenfalls um die Gunst der Gräfin. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als der Dorfpfarrer eines Nachts eine schauerliche Entdeckung macht. Er stößt auf ein gewaltiges, pelziges, Gemüse verschlingendes Untier, das eine Schneise der Verwüstung durch die idyllischen Gärten des Ortes schlägt...

Mit Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen hat das Team um Nick Park und Steve Box ein Meisterwerk des Animationsfilms geschaffen, das sich nahtlos in die Reihe der drei Kurzfilme der beiden liebenswerten Helden einfügt. Auch der neue Langfilm ist mit kleinen, liebevollen Details gespickt. So begeistert er nicht zuletzt durch seine zahlreichen Referenzen auf die großen Klassiker des Horror-Kinos wie Frankenstein, King Kong und den Werwolf-Film. Die Dialoge sprühen vor witzig-intelligenten Wortspielen. Die rasanten, von originellen Einfällen geprägten Szenen prägen sich dem Zuschauer unvergesslich ein. Der Film erweckt eine Welt aus Plastilin buchstäblich zum Leben, nicht zuletzt weil er technisch ebenfalls brillant ist. Das perfekt eingespielte Team von "Aardman Animations" setzte auf die aufwändige und von ihm virtuos beherrschte Stop-Motion-Technik. Ein immenses Kinovergnügen ist garantiert!

Text: Alexander Sigelen

Spieltermin:
Donnerstag, 20.07.2006 19:45 Uhr, Hörsaal 2006

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