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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Emil und die Detektive

nach dem Roman von Erich Kästner

Regie: Gerhard Lamprecht Buch: Billy Wilder nach dem Roman von Erich Kästner Kamera: Werner Brandes Musik: Allan Grey Darsteller: Rolf Wenkhaus, Inge Landgut, Fritz Rasp, Hans-Hermann Schaufuß, Olga Engl, Käthe Haak, Rudolf Biebrach Produktion: D, 1931 Länge: 75 min. Fassung: 35 mm, s/w

Zusammen mit Gustav mit der Hupe (HHS), dem Fliegenden Hirsch, dem Professor und Pony Hütchen setzt Emil alles daran, das Geld wieder zu beschaffen und den Dieb dingfest zu machen. In diesem „echt knorke“ Unternehmen der Berliner Bande, findet es nur der kleine Dienstag eher „zum Kotzen“, dass er zuhause am Fernsprechapparat sitzen muss. Nachdem kurz vor Schluss eine sich überdimensional vergrößernde Kindermeute den bösen Mann mit der Melone verfolgt und umzingelt, passiert... – jedes Kind kennt das Ende der Geschichte.

Glücklicherweise hat sich Erich Kästner 1929 dazu entschieden, Emil und die Detektive zu schreiben und nicht, wie geplant, „Petersilie im Urwald“. Die Revolution aus dem Bücherschrank, so die Berliner Börsen-Zeitung vom 6.11.1929, schwappte bereits zwei Jahre nach der Veröffentlichung in die zahlreichen Kinopaläste der Weimarer Republik und erfreut seither Generationen von Kindern und auch diejenigen, die es für eine Filmlänge noch einmal sein möchten. Die Premiere von Emil und die Detektive liegt in diesem Jahr genau 75 Jahre zurück. Eine Hommage an die bekannte Geschichte findet aber nicht nur aufgrund des Jubiläums und zur Erinnerung an Erich Kästner statt. Die Urfassung ist auch filmhistorisch besonders: Billy Wilder und Gerhard Lamprecht, beide bedeutende Filmschaffende des 20. Jahrhunderts, arbeiteten bei diesem einzigartigen Film zusammen.

Text: Jennifer Borrmann

Spieltermin:
Freitag, 08.12.2006 20:00 Uhr, Hörsaal 2006

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