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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Der Tag, als ich ins Paradies wollte

In Anwesenheit der Regisseurin und mit anschließender Diskussion

Regie: Esther Schapira Produktion: D, 2005 Länge: 60 min.

Die Dokumentation von Esther Schapira schildert den Weg des jungen Palästinensers an diesem 2. August 2001, dem Tag, als er zur lebenden Bombe wurde. Zum ersten Mal spricht ein überlebender Selbstmordattentäter ausführlich vor einer Fernsehkamera: Über seine Träume, seinen Glauben und über den Tag, als er mit einem Massenmord ins Paradies wollte. Offen äußert sich auch seine Familie über das Leben in den besetzten Gebieten und über die Rekrutierungspraxis der radikalen Terrororganisationen.

Der Film blickt gleichzeitig auf die Menschen, die beinahe Opfer geworden wären: die Familie des Busfahrers, die schon immer, aber vor allem seit diesem Tag, mit der Angst leben muss. Und die dennoch weiter für die Friedensbewegung ist und an ein friedliches Zusammenleben von Arabern und Israelis glaubt.

Während der Dreharbeiten riss ein anderer Attentäter in einem Club in Tel Aviv vier junge Menschen in den Tod. Die Geschichte dieses Attentates verbindet sich auf dramatische Weise mit der Rekonstruktion jenes Tages, an dem Mohammed die Eintrittskarte ins Paradies löste.

Text: Hinnerk Feldwisch-Drentrup

Spieltermin:
Freitag, 02.02.2007 19:30 Uhr, 1010 im KG I

Gezeigt im Rahmen der Filmreihe:
Junger Orientalischer Film
Das Berlinale-Best-Of des jungen orientalischen Films
 Freitag  24.11.2006  20:00 Uhr  OmU  Offside
 Mittwoch  24.01.2007  20:00 Uhr  DF  Paradise Now
 Freitag  02.02.2007  19:30 Uhr    Der Tag, als ich ins Paradies wollte
 Mittwoch  14.02.2007  20:00 Uhr  OmU  37 Uses for a Dead Sheep
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