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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Science of Sleep – Anleitung zum Träumen

Originaltitel: La Science des rêves

Regie&Buch: Michel Gondry Kamera: Jean-Louis Bompoint Musik: Jean-Michel Bernard Darsteller: Gael García Bernal, Charlotte Gainsbourg, Alain Chabat, Miou-Miou, Emma de Caunes, Aurélia Petit Produktion: F, 2006 Länge: 106 min. Fassung: 35 mm

„Das Hirn ist das komplizierteste Ding im Universum. Und es ist gleich hinter der Nase.“

Stéphane (GGB), der schüchterne Held des Filmes, wandelt mit seinen Gedanken zwischen den Welten des Tages und der Nacht – oft ohne zu wissen, in welcher er nun gerade steckt. Vor kurzem zurück in seine Heimatstadt Paris gezogen muss er feststellen, dass sein toller neuer Designerjob sich als eintönige Arbeit in einem Copy-Shop entpuppt. Da bieten die Träume sich an, das Leben etwas bunter zu gestalten und sich auch mal gegen den Chef durchzusetzen. Ein Lichtblick für Stéphane ist die bezaubernd spröde Stephanie, die in die Nachbarwohnung einzieht. Beide sind ähnlich gepolt, so dass sich nicht nur in Stéphanes Träumen zarte Bande zwischen ihnen entwickeln. Doch bleibt bis zum Ende ungewiss, was schon schöne Realität, und was noch Wunschdenken ist...

Nach seinen Musikvideos von den Stones bis Björk und nach seinem ersten Spielfilm Eternal Sunshine of a Spotless Mind (Vergiss mein nicht) ist Michel Gondry ein zweites wunderbares Werk gelungen, welches sich mit den Träumen und den Grenzen der herkömmlichen Wirklichkeit beschäftigt. Als Zuschauer taucht man sehr gerne mit ab in die Traumwelten Stéphanes, die auf erfrischend einfache und direkte Weise aus Filz, Wellpappe, Watte, Zellophan und Tonpapier zusammengebaut ihre Magie entwickeln, getragen von dem wunderbaren Soundtrack des Filmes.

Text: Hinnerk Feldwisch

Spieltermin:
Dienstag, 12.06.2007 19:45 Uhr, Hörsaal 2006

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