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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Wild Side

Regie: Sébastien Lifshitz Buch: Sébastien Lifshitz, Stéphane Bouquet Kamera: Agnès Godard Musik: Jocelyn Pook Darsteller: Stéphanie Michelini, Edouard Nikitine, Yasmine Belmadi, Josiane Stoléru, Antony Hegarty Produktion: F/Belgien, 2004 Länge: 94 min. Fassung: 35 mm, OmU

Wild SideAls Stéphanie, transsexuelle Prostituierte von stolzer Schönheit, erfährt, dass ihre Mutter schwer erkrankt ist, kehrt sie in das Dorf zurück, in dem sie ihre Kindheit als Pierre verbracht hat, um die Sterbende zu pflegen. Ihr Geliebter Djamel, ein rastloser Gelegenheitsstricher, der sich seine FreierInnen am Bahnhof sucht, und Mikhail, traumatisierter Ex-Soldat aus Russland, der kein Wort Französisch spricht, folgen ihr. Inmitten der nordfranzösischen Provinz entspinnt sich – unter den Augen der Mutter, die den ‚Verlust’ ihres Sohnes Pierre nicht verwinden kann – zwischen den drei Außenseitern eine zarte Ménage à trois. Zwei (oder drei, vier?) Welten treffen aufeinander, befragen sich, ohne dabei zu kollidieren.

Was ist Familie? Wie viele Personen gehören zu einer Beziehung? Wer bestimmt, was ich bin? Wild Side irritiert, auch durch das Nebeneinander von sehr expliziten Darstellungen geschäftsmäßig kalter Sexualität in allen denkbaren Konstellationen auf der einen und Gesten fast kindlich unschuldiger Zärtlichkeit auf der anderen Seite. Der eher stille Film, der von der ausdrucksvollen Körpersprache seiner Figuren lebt, wurde im Rahmen der Berlinale 2004 mit dem Teddy-Award ausgezeichnet.

Spieltermin:
Dienstag, 03.07.2007 19:45 Uhr, Hörsaal 2006

Gezeigt im Rahmen der Filmreihe:
Das SchwuLesBi-Referat präsentiert
 Donnerstag  28.06.2007  20:00 Uhr  OmU   Yossi und Jagger
 Dienstag  03.07.2007  19:45 Uhr  OmU   Wild Side
 Mittwoch  18.07.2007  19:45 Uhr    Infam
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