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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Fight Club

Regie: David Fincher Buch: Jim Uhls Kamera: Jeff Cronenweth Musik: The Dust Brothers Darsteller: Edward Norton, Brad Pitt, Meat Loaf Aday, Helena Bonham Carter, Jared Leto, Zach Grenier, Eion Baile Produktion: USA, 1999 Länge: 139 min. Fassung: 35mm, OmU

Das letzte Mal haben wir euch diesen Film im Sommersemester 2000 gezeigt: Draußen war es taghell und der Saal war brechend voll. Das passiert nicht alle Tage und immer gibt es dafür einen guten Grund: Manchmal liegt es daran das der Regisseur oder ein Hauptdarsteller zu Gast ist oder das wir Live-Musik zum Stummfilm bieten. Na ja, aber daran lag es hier eben nicht. Fight Club ist schlicht und einfach einer der besten Filme der 90er und genau deshalb zeigen wir ihn euch noch mal.
Edward Norton spielt den Schadensbegutachter einer großen Autofirma. Er fliegt beruflich kreuz und quer durch Amerika und verbringt sein Leben teils in Flughafenhotels, teils mit der Inspektion der letzten Autowracks oder an einem 08/15-Schreibtisch in einem 08/15-Großraumbüro seiner Firma. Er selbst ist ein 08/15-Angestellter, ein Jedermann, ein Niemand. Auf einem seiner Flüge lernt er Tylor Durden (BP) kennen der alles andere als normal ist. Sie freunden sich an und stellen fest, dass es ihnen Spaß macht, sich zu schlagen und auf jeglichen Luxus zu verzichten. Schnell merken sie, dass sie damit nicht allein sind: Sie gründen den Fight Club. Doch Tyler Durden will nicht nur sich selbst wieder durch Schmerz lebendig machen. Er gibt auch dem Rest der Gesellschaft von seiner Medizin zu kosten. Und so beginnt die Geschichte langsam zu entgleisen.
Finchers Filme zeichnen sich durch präzise und stimmig komponierten Bilder und Szenen aus. Fight Club ist keine Ausnahme: Der Film lebt durch die Bilder, die Dar-steller werden in ihnen und durch sie lebendig. Edward Norton und Brad Pitt spielen hervorragend, die Wendung am Schluß macht den Film perfekt. Fight Club ist ein reicher Film, den man sich sehr gut mehrfach ansehen kann - Wer ihn schon gesehen hat, weiß, was ich meine. Die Gelegenheit, ihn noch einmal auf der großen Leinwand sehen zu können, werde ich mir jedenfalls nicht entgehen lassen. JB

Spieltermin:
Dienstag, 23.10.2001 19:15 Uhr, Hörsaal 2006

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