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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Metropolis

Frisch restaurierte Fassung - mit gratis-Geburtstags-Sekt!

Regie: Fritz Lang Buch: Fritz Lang, Thea von Harbou Kamera: Karl Freund, Günther Rittau, Walter Ruttmann Darsteller: Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Rudolf Klein-Rogge Produktion: D, 1926 Länge: 149 min. Fassung: 35 mm, s/w

MetropolisMetropolis, eine Art von Super-New-York, die Stadt der Zukunft, besteht aus einer Ober- und einer Unterstadt. Die Oberstadt, ein Viertel gewaltiger Hochhäuser, ist das Reich der Großunternehmer, aber auch des Vergnügens. – In der Unterstadt, vom Licht des Tages abgeschnitten, bedienen Arbeitermassen, zu Sklaven geworden, die ungeheueren Maschinen. – Freder, der Sohn des Metropolis beherrschenden Magnaten, schließt sich den Arbeitern an und wird ein Anhänger Marias, eines Proletariermädchens, der großen Trösterin der Unterdrückten. Sie mahnt die Arbeiter zu Geduld, denn es werde ein Vermittler zwischen Hand und Hirn aus den Kräften des Herzens entstehen. – Freders Vater hält diese Vermittlung des Herzens für so gefährlich, daß er einen Roboter herstellen läßt, der Maria vollkommen gleicht, aber dessen Charaktereigenschaften mit triebhaften Zügen durchsetzt sind. Die „falsche“ Maria wiegelt die Arbeitermassen auf, ihre Maschinen zu zerstören, um so dem Industriellen den Vorwand zu liefern, den aufständischen Geist der Arbeiterschaft zu unterdrücken. – Die Arbeiter, vom Roboter angestachelt, zerschlagen die Maschinen und setzen die Stadt unter Wasser. Würden die „echte Maria“ und Freder nicht im letzten Augenblick rettend eingreifen, wären sie sie verloren. Die Schlußszene vereinigt Freders Vater mit seinem Sohn und Maria und einer Gruppe von Arbeitern unter Führung des Werkmeisters. Auf Freders Drängen schüttelt sein Vater dem Werkmeister die Hand und so wird das vermittelnde Band zwischen Kapital und Arbeiter: das Herz.

Text: Aus dem ersten aka-Programmheft vom SoSe 1957

Spieltermin:
Freitag, 23.11.2007 19:00 Uhr, Hörsaal 2006

Gezeigt im Rahmen der Filmreihe:
50 Jahre bewegte Bilder im Hörsaal
Best-Of fünf Jahrzehnte aka-Filmclub
 Freitag  26.10.2007  19:15 Uhr  OmU  Lohn der Angst
 Freitag  02.11.2007  20:00 Uhr    Aguirre, der Zorn Gottes
 Freitag  09.11.2007  20:00 Uhr  OmU   Dr. Seltsam oder: wie ich lernte, die Bombe zu lieben
 Freitag  16.11.2007  20:00 Uhr  s/w, OmU   Tote tragen keine Karos
 Freitag  23.11.2007  19:00 Uhr  s/w  Metropolis
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