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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Hana-Bi

Regie&Buch: Takeshi Kitano Kamera: Hideo Yamamoto Musik: Jo Hisaishi Darsteller: Takeshi Kitano, Kayoko, Kishimoto, Ren Osugi, Susumu Terajima, Tetsu Watanabe Produktion: Japan, 1997 Länge: 103 min. Fassung: 35mm, 35mm OmU

Polizist Nishi (TK) wird vom Schicksal nicht gerade mit Samthandschuhen angefaßt: er hat Schulden bei der Yakuza, seine Tochter ist vor kurzem gestorben, seine krebskranke Frau dem Tode nahe. Sein langjähriger Partner Horibe (RO) wird zum Krüppel geschossen, ein anderer Kollege bei der Ergreifung des Täters getötet. Nishi ist ein schweigsamer Mann mit leerem Gesichtsausdruck, aber wenn er ausrastet, ist er wirklich zu fürchten. Er quittiert den Dienst, überfällt eine Bank und verprügelt die Schuldeneintreiber der Yakuza. Anschließend erfüllt er den lebenslangen Traum seiner Frau Miyuki (KK) und unternimmt eine letzte Reise mit ihr, an deren Ende es für die beiden Liebenden wie im klassischen Kabuki-Theater nur einen Ausweg gibt.
Trotz der teilweise schockierenden Gewalt ist Hana-Bi ein stiller und poetischer Film mit Bildern voll Frieden und Harmonie. 1997 in Venedig mit dem goldenen Löwen ausgezeichnet erzielte Takeshi Kitano mit diesem Meisterwerk seinen internationalen Durchbruch. Hana-Bi konfrontiert den „Happy-End“-verwöhnten Zuschauer mit Selbstmord und Gewalt, die selbstverständlich erscheinen und sich sogar durch Ästhetik und Schönheit auszeichnen. Die Gegensätze von Poesie und Gewalt verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen, welches Einblick in die japanische Seele gibt und den Zuschauer im Herzen tief berührt.

Spieltermin:
Donnerstag, 29.11.2001 19:45 Uhr, Hörsaal 2006

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