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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Final Destination

Regie: James Wong Buch: Jeffrey Reddick, Glen Morgan Kamera: Robert Mc Locklan Musik: Shirley Walker Darsteller: Devon Sawa, Ali Larter, Kerr Smith, Kristen Cloke, Chad Donella, Amanda Detmer, Brendan Fehr Produktion: USA, 2000 Länge: 97 min. Fassung: 35mm, OmU

Scheinbar ist Alex (DS) dem Tode entronnen als er den Absturz seines
Flugzeugs voraussah und zusammen mit einigen Freunden die Maschine
wieder verließ. Aber nur scheinbar. Denn nun hat Gevatter Tod einen
Fehler in der Bilanz und wie ein genauer Buchhalter setzt er alles
daran, ihn zu korrigieren. Um seine Ernte doch noch einfahren zu

können, mäht der Sensenmann die stehengebliebenen Halme einen nach dem
anderen nieder.
Während der wahnsinnige Psychopath mittlerweile eine abgegriffene
Nummer ist, wartet Final Destination mit einer neuen Idee auf. Der Tod
kommt dieses Mal ohne Stellvertreter oder sonstige Personifikation
aus. Außer einem kurzen Windhauch oder einem leichten Frösteln deutet
nichts seine Präsenz an. In diesem Film kann nun endlich der oft
versprochene ?perfekte Mord? begangen werden. Denn im Grunde genommen
sterben alle infolge ?bedauerlicher Unfälle?, die jedem von uns
passieren könnten - wenngleich der Schnitter sich meistens mit weniger
Sadismus zufrieden gibt. Auch wenn von Beginn an klar ist, wer
überleben wird (zumindest bis zum Abspann), so nutzt Final Destination
seine Möglichkeiten äußerst geschickt aus. Denn letztlich ist der Tod
unausweichlich und kann einen immer und überall ereilen: wie im
wirklichen Leben kann man ihn nur ein wenig aufschieben. Und wie in
der Realität, so schlägt der Tod teils plötzlich und unerwartet zu,
teils unvermeidlich herannahend, was den Film offenkundig sehenswert
macht.

Spieltermin:
Mittwoch, 27.06.2001 20:00 Uhr, Hörsaal 2006

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