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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Blood Simple (Directors Cut)

Regie: Joel Coen Buch: Joel & Ethan Coen Kamera: Barry Sonnenfeld Musik: Carter Burwell Darsteller: Dan Hedaya, Frances McDormand, John Getz, M.Emmet Walsh, Samm-Art Williams Produktion: USA, 1984/99 Länge: 95 min. Fassung: 35mm, OmU

"What I know about is Texas. And down here, you're on your own."
Der reiche und eifersüchtige Barbesitzer Marty (DH) ist sicher, dass ihn seine Frau Abby (FMD) betrügt. So beauftragt er einen Privatdetektiv (MEW), der jovial daherkommt und doch als kaltblütiger Killer erschreckt, seine Frau zu beobachten
. Als sich sein Verdacht bewahrheitet beschließt er, sie und deren Liebhaber (JG) umzubringen.
Die sich nun entspinnende Geschichte entlässt den Zuschauer bis zum Ende nicht aus der "Schwebe zwischen Faszination und Ekel, Urängsten und Happy-End-Hoffnung" (epd-Film).
Raffinierter Weise weiß der Zuschauer stets mehr über Motivation und Hintergründe als die jeweils handelnden Personen. So ist es spannend zu erahnen, was diese als nächstes tun. Besonders da es ambivalente Charaktere sind: Marty's viele Gesichter lassen es ungewiss, ob er zum Mörder wird oder Selbstmord begeht. Der irritierende Charme Abbys rührt unser Mitleid und weckt sogleich unser Begehren.
Schon in ihrem Debütfilm finden sich ihre späteren Motive und ihre Vorliebe für außergewöhnliche Figuren. So ist es nach ihren Oscarerfolgen mit Fargo - übrigens gibt die Oscarpreisträgerin Frances McDormand hier ihr Leinwanddebüt (GROSSARTIG) - kein Wunder, dass der Film mit der Director½s Cut Version 1999 erneut in die Kinos kam. Denn wer Fargo mag, wird auch diesen Film lieben.

Spieltermin:
Donnerstag, 16.05.2002 20:00 Uhr, Hörsaal 2006

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