aka-Filmclub.de

Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

50 Jahre bewegte Bilder im Hörsaal

Filme dieser Reihe:
 Freitag  26.10.2007  19:15 Uhr  OmU  Lohn der Angst
 Freitag  02.11.2007  20:00 Uhr    Aguirre, der Zorn Gottes
 Freitag  09.11.2007  20:00 Uhr  OmU   Dr. Seltsam oder: wie ich lernte, die Bombe zu lieben
 Freitag  16.11.2007  20:00 Uhr  s/w, OmU   Tote tragen keine Karos
 Freitag  23.11.2007  19:00 Uhr  s/w  Metropolis

Best-Of fünf Jahrzehnte aka-Filmclub

MetropolisDie Geburtstunde des aka’s war auch die Geburtstunde seines Hörsaalkinos: Die erste Vorführung fand nur 18 Tage nach seiner Gründung statt, am 10. Dezember 1957 mit dem – heutigen – Klassiker „Der Mann, der Herrschen wollte“. In den ersten Jahren tat der aka sein Bestes, den Freiburger Studenten die Glanzlichter des internationalen Films zu präsentieren, und zwar mit Filmreihen zu Fritz Lang, Luis Buñuel oder Friedrich Wilhelm Murnau, aber auch zu abstrakteren Themen wie „Recht und Gerechtigkeit“ oder der dramaturgischen Bewältigung von Farbe im Film. Während in den ersten Jahrzehnten der akademische Anspruch maßgeblich war, schlug sich Ende der 60er und in den 70ern auch politisches Engagement im Filmprogramm nieder. Neben Filmreihen zum unabhängigen Film wurde z.B. auch die „Selbstbehauptung der Jugend“, „Das Bild der Frau im Film“ oder die „Gesellschaft und Erziehung“ thematisiert. Im Sommersemester 1984 beschäftigten sich gleich zwei Filmreihen zur „Atomenergie“ und zum „Atomkrieg“ mit diesen damals heiß diskutierten Fragen. Doch neben der Behandlung zeitgenössischer kultureller und politischer Fragen und der Vorführung aktueller Filme waren die Klassiker des Films über alle Jahrzehnte hinweg eine ideale und beliebte Möglichkeit, die Ursprünge und auch die Möglichkeiten des Kinos aufzuzeigen und anhand dieser das neueste Filmgeschehen zu reflektieren.

So wollen wir es auch dieses Semester halten und Euch fünf große Klassiker präsentieren, welche für den aka von besonderer Wichtigkeit waren. Packendes Spannungskino der frühen Jahre biete Lohn der Angst aus dem Jahre 1952, der als einer der ersten Filme im aka gezeigt wurde. Einer der in den 70ern für den aka wichtigstens Regisseure war Werner Herzog, der – acht Jahre bevor er einem breiteren Publikum bekannt wurde – im Wintersemester 1972/73 bei uns zu Gast war. In derselben Zeit entstand auch sein Film Aguirre, der Zorn Gottes mit Schauspiellegende Klaus Kinski in der Hauptrolle. Als Teil der Reihe zum Atomkrieg im Film aus den frühen 80ern lief damals selbstverständlich auch Stanley Kubricks bitterböse Satire Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben. Der Kultfilm der 90er im aka war Tote tragen keine Karos, brillante Parodie und liebevolle Hommage auf den Film-noir – mehrere Semster hintereinander füllte er den Hörsaal bis auf den letzten Platz. Die Krönung der Jubiläumsreihe ist jedoch Fritz Langs geniales Meisterwerk Metropolis, der Generationen von aka-Zuschauern und Mitgliedern über alle Zeiten hinweg fesselte.

Und hier noch unsere Top-7 Liste – die Filme, die am häufigsten im aka liefen:
12x: Citizen Kane
11x: Metropolis, Panzerkreuzer Potemkin, Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bome zu lieben
8x: Aguirre, der Zorn Gottes, Das Messer im Wasser
7x: Casablanca, Taxi Driver

Text: Hinnerk Feldwisch-Drentrup, Alexander Sigelen

News
Umzug WS2019/20
Aktuelles Programm
Filmreihen
Specials
Programmübersicht
Archiv
HighNoon Film-e-Zine
Über uns...
Links
Kontakt

HighNoon