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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Wege in eine nachhaltige Zukunft

Filme dieser Reihe:
 Freitag  16.04.2010  20:00 Uhr  En. OmU  The Age of Stupid
 Mittwoch  21.04.2010  20:00 Uhr  En. OV  Taking Root – The Vision of Wangari Maathai
 Montag  26.04.2010  20:00 Uhr  En. OmU  Flow – for Love of Water
 Dienstag  13.07.2010  20:00 Uhr  En. OmeU  The Yes Men – Streich für Streich die Welt verändern
 Dienstag  20.07.2010  20:00 Uhr  Fr. OmU  Monsanto – mit Gift und Genen
Solarzellen auf allen Dächern, Elektroautos auf den Straßen, Recycling – vor einigen Jahrzehnten nur utopische Träume einiger weniger „Ökoaktivisten“, heute teilweise umgesetzt und überall im Gespräch: Die „grüne“ Bewegung scheint in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angekommen zu sein. Auch in den Medien sind die Themen Globalisierung, Nachhaltigkeit und Klimawandel präsent wie nie zuvor - vom Abschmelzen der Polkappen zum Klimagipfel in Kopenhagen.
Nach dem geradezu tragisch gescheiterten Klimagipfel im Dezember letzten Jahres gewinnt man allerdings den Eindruck, dass die ganze Thematik immer noch nicht brisant als brisant genug empfunden wird. Die Frage ist, was noch alles passieren muss, damit die Weltgemeinschaft sich endlich entschließt konsequent und vor allem gemeinsam zu handeln: Der Klimawandel ist längst ein globales Problem und auch auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme können nur greifen, wenn sie überall etabliert werden.
Es gibt jedoch viele herausragende Beispiele für das außergewöhnliche Engagement einzelner Gruppen oder einzelner Personen, wie etwa die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, die nach 100 Jahren Abholzung in Kenia anfing Bäume zu pflanzen. Dieser simple Schritt führte über viele Umwege sogar zum Ende der 24 Jahre andauernden Diktatur (Taking Root – The Vision of Wangari Maathai).
Wie viel einzelne Menschen in Zeiten der Globalisierung politisch bewegen können, zeigt The Yes Men – Streich für Streich die Welt verändern. Die beiden Politaktivisten Andy Bichlbaum und Mike Bonnano sind für ihre Fälschung der WTO – Homepage bekannt geworden und kämpfen seitdem mit viel Witz gegen Globalisierung und Ungerechtigkeit.
Ganz vorne mit dabei was Engagement für eine nachhaltige Zukunft angeht, ist der Gentechnik-Konzernriese Monsanto - jedenfalls seinen Marketing-Strategen zu Folge. In Monsanto – Mit Gift und Genen lässt uns die Regisseurin Marie-Monique Robin einen Blick hinter die saubere Maske des Gentechnik-Monopolisten werfen, und geht die Frage nach, ob Gentechnik für die Lebensmittelsicherheit heutiger der zukünftigen Generationen Fluch oder Segen ist.
Auch in Flow – Wasser ist Leben geht es um Monopole: obwohl das Recht auf Wasser eigentlich weltweit ein Menschenrecht sein sollte, sichern sich multinationale Konzerne weltweit Wasservorkommen und verkaufen das Wasser teuer weiter. Wenn wir nichts tun, steuern wir nach der Finanzkrise geradewegs auf die nächste Krise zu: einer Wasserkrise.
Den Auftakt bildet zuvor The Age of Stupid, der auf erfrischend kreative Weise die komplexen Zusammenhänge des Klimawandels erklärt. Die Reihe ist eine Kooperation des aka mit Greenpeace Freiburg, dem u-Asta-Umweltreferat, dem Master-Studiengang Environmental Governance und dem Colloqium politicum der Universität Freiburg.

Text: Flora Hofmann, Yana Ampatziadis

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