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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

4. Krimiherbst: Blick nach Norden

Filme dieser Reihe:
 Mittwoch  16.11.2011  20:00 Uhr  35 mm, DF  Verblendung
 Mittwoch  23.11.2011  20:00 Uhr  35 mm, DF  Verdammnis
 Montag  28.11.2011  20:00 Uhr  35 mm, DF  Vergebung

In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino Freiburg

Skandinavische Krimis erlebten in den vergangenen Jahren einen beispiellosen Boom in Buchhandlungen und TV. Autoren wie Stieg Larsson aus Schweden, Jussi Adler-Olsen aus Dänemark, Jo Nesbø aus Norwegen oder Arnaldur Indridasson aus Island stehen auf den Bestsellerlisten – aber was ist es, das uns den Blick nach Norden so verlockend scheinen lässt? Und welchen Niederschlag hat dieses Interesse im Kino gefunden? Der Krimiherbst entstand 2008 im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof aus einer Zusammenarbeit mit dem ebenfalls dort ansässigen Literaturbüro Freiburg. Die Veranstaltungsreihe beleuchtet nun im vierten Jahr Aspekte von Spannungsliteratur und Kriminalfilmen. Von Anfang an gehörte zu dieser Kombination auch das Hörspiel und eine Ausstellung, die dieses Jahr zur Millenium-Trilogie in Zusammenarbeit mit Studierenden der Grafikschule Freiburg gestaltet wird. Zur Vernissage am 9. November um 20 Uhr in der Galerie im Alten Wiehrebahnhof laden wir herzlich ein. Wir freuen uns, dass dieses Jahr durch die Kooperation mit dem aka Filmclub der Krimiherbst auch an der Uni präsent ist.

Weitere Infos unter www.krimiherbst.koki-freiburg.de

Die Millenium-Trilogie

Der Autor Stieg Larsson, selbst Journalist und Mitherausgeber des antifaschistischen Magazins „Expo“, legte seine Romanserie um den linken Journalisten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander auf sieben Bände an, konnte aber nur drei fertigstellen. Den Erfolg der Trilogie und der darauf beruhenden Filme hat er auf Grund seines Herzversagens 2004 nicht mehr miterlebt. Die Verfilmungen der drei Bücher, ursprünglich als sechsteilige Fernsehserie konzipiert, wurden auf Grund des großen Interesses zunächst in gestraffter Form ins Kino gebracht. Doch auch in der Kürze der Kinofassung bleibt Zeit, Problemfelder der schwedischen Gesellschaft wie Rechtsextremismus, Frauenhass, Kinderprostitution, Korruption und Verstrickungen des Kalten Krieges anzusprechen.

Text: Svenja Alsmann (KoKi Freiburg)

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