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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Vive la francophilie!

Filme dieser Reihe:
 Dienstag  28.05.2013  20:00 Uhr  DF  Der Geschmack von Rost und Knochen
 Dienstag  04.06.2013  20:00 Uhr  DF  In ihrem Haus
 Freitag  07.06.2013  19:00 Uhr  Fr. OmU  Double Feature: Public Enemy No. 1
 Dienstag  11.06.2013  20:00 Uhr  Fr. OmU  Der Name der Leute

Aktuelle Perlen aus unserem Nachbarland

Französische Filme wissen seit der Erfindung des Mediums zu faszinieren, siehe die frühen
Stummfilme der Lumières und Méliès‘. Auch die spätere Geschichte des Mediums wurde
nachhaltig von Frankreich aus beeinflusst, etwa im großen Stil mit der Nouvelle Vague der Godards, Truffauts und Rohmers
. Schon immer waren kamen aus Frankreich Impulse, die über die augenblicklichen
Moden hinaus neue Ideen für eine Weiterentwicklung des Kinos lieferten.
Zugleich hat Frankreich in über die gesamte Filmgeschichte hinweg sowohl eine produktive
Filmindustrie als auch eine lebendige und filmbegeisterte Kinokultur entwickelt. Und so schaffen
es so manche in Frankreich gefeierte Filme bei uns höchstens in die Videotheken, ebenso wie
deutschen Zuschauern so mancher französische Star erst noch vorgestellt werden muss. Kein
Zweifel: Frankreich ist eine Hochburg für Filmemachen – auch weil deren Werke innerhalb des
Landes weit populärer sind als etwa deutsche Filme in Deutschland.
Sowohl in der Avantgarde als auch in der Populärkultur führen also viele Wege nach Frankreich.
Vermutlich muss man beides als Leitlinien des Schaffens der heutigen französischen Filmemacher
ansehen. Wenn nun Filme zwar auf ihr Publikum eingehen, sich ihnen aber nicht bedingungslos
anbiedern und zündenden Einfällen folgen, ohne sich ihnen ganz und gar hinzugeben, da bahnen
sich vielversprechende cineastische Erlebnisse mit Filmen aus unserem Nachbarland an.
Es gibt also viele gute Gründe dafür, euch in dieser Reihe vier herausragende Werke französischer
Filmemacher aus der jüngsten Vergangenheit zu präsentieren. Es handelt sich um einen
verschroben-leicht-urkomischen Beitrag zum Thema Liebe (Der Name der Leute), um einen
wuchtig-originellen Film mit Tiefgang zum selben Thema (Der Geschmack von Rost und Knochen),
eine geistreiche Satire auf das Bildungsbürgertum (In ihrem Haus), sowie ein episches
und in vielerlei Hinsicht etwas anderes Gangster-Biopic (Public Enemy No 1).

Text: Martin Koch

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