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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Ray Harryhausen

Filme dieser Reihe:
 Dienstag  21.01.2014  20:00 Uhr  DVD, En. OmU  Panik um King Kong
 Dienstag  28.01.2014  20:00 Uhr  BluRay, En. OmU  Sindbads siebente Reise
 Dienstag  04.02.2014  20:00 Uhr  DVD, En. OmU  Jason und die Argonauten
 Dienstag  11.02.2014  20:00 Uhr  BluRay, En. OmU  Kampf der Titanen
Ray HarryhausenAm 07.05. las ich zufällig, dass Ray Harryhausen gestorben ist, als ich die Newsseiten im Internet aufgeschlagen hatte. Ich hatte die Überschrift erstmal überflogen, da ich zunächst dachte, es wäre wieder nur irgendein Prominenter gewesen und habe mich erstmal nicht weiter dafür interessiert. Als ich diese Überschrift allerdings auf gefühlt jeder Internetseite las, wurde ich langsam stutzig. "Meister" oder "Pionier" des Specialeffects war überall zu lesen, was mich schließlich neugierig machte. Wer war Ray Harryhausen?

Ray Harryhausen ist am 29.06.1920 in Los Angeles geboren und hatte in seinen Kindheitstagen bereits eine große Leidenschaft für Dinosaurier entwickelt. Schon sehr früh begann er durch diese Passion eigene Figuren und Marionetten zu basteln. Durch Filme wie The Lost World und acht Jahre später King Kong wurde er immer mehr inspiriert und versuchte herauszufinden, wie diese Filme gedreht wurden. Schon bald begann er mit seinen eigenen Filmexperimenten in der Garage seines Vaters. Später lernte er, bereits in jungen Jahren, den großen William O'Brian (King Kong, The Lost World) kennen, der ihn mit mehreren Produzenten bekannt machte. So begann Rays Hollywoodkarriere, die ihn zu einer der bedeutensten Personen der Filmgeschichte des mittleren 20. Jahrhunderts machte.

Warum wurde er so wichtig? Er entwickelte eine neue Technik, um Special Effects zu kreieren, die Dynamation. Bei seinem ersten Langfilm Mighty Joe Young (Panik um King Kong) erkannte er, dass die herkömmliche Methode zu animieren zu aufwendig und kostspielig für Low-Budget-Produktionen ist. Also überlegte er sich einen neuen Ansatz. Hinter einer Glasscheibe positionierte er einen Projektor, mit dem er das bereits gedrehte Hintergrundbild (evtl. mit Schauspielern) projizierte. Vor dieser Scheibe war der Tisch mit den Stopmotionfiguren. Eine andere Glasscheibe positioniert er zwischen diesen Tisch und der Kamera - worauf er eine Maske malte, die dem projizierten Hintergrund entsprach. Dann führte er die Stopmotionanimationen durch und kurbelte nach getaner Arbeit den Film zurück zum Anfang. Danach malte er eine Gegenmaske auf die vordere Scheibe und konnte dadurch den Hintergrund drehen.

Wir sind stolz, dass wir euch die wichtigsten Filme aus seiner Karriere zeigen können. Zunächst zeigen wir euch den bereits erwähnten Mighty Joe Young, seinen ersten Langfilm. Als zweiter Film läuft The 7th Voyage of Sinbad. Danach zeigen wir euch Jason and the Argonauts, mit der berühmten Skelett-Szeneund wir schließen die Reihe mit seinem letzten Film Clash of the Titans ab.


Text: Maarten Wissink

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