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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Amour Fou – So verrückt ist nur die Liebe

Filme dieser Reihe:
 Dienstag  24.06.2014  20:00 Uhr  En. OmU  Harold & Maude
 Donnerstag  03.07.2014  20:00 Uhr  En. OmU  Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll
 Donnerstag  10.07.2014  20:00 Uhr  En. OmU  Only Lovers Left Alive
 Donnerstag  17.07.2014  20:00 Uhr  En. OmU  Her
Birds do it, bees do it;
even educated fleas do it.
Let's do it, let's fall in love!
(Cole Porter)

Nachdem der aka im letzten Semester in einem wagemutigen Test die Liebe auf den Kopf gestellt hat, steht nun das nicht ganz überraschende Ergebnis fest: Die Liebe kann man nur erklären, wenn man dabei ihre Verrücktheit akzeptiert
. Diese Filmreihe wagt sich zurück zu den Wurzeln und feiert die oft jeder an Realismus orientierten Logik widersprechenden und somit entscheidend für die Prinzipien der Romantik verantwortlichen Aspekte des schönsten aller Gefühle. Es geht also um all die versponnenen Ideen und Verhaltensweisen, die nur die Liebe hervorbringen kann und um die aus solchen eigentlich auch ganz natürlichen Prozessen hervorgehenden schrägen Paare und sonstigen Konstellationen:

Die vom oben erwähnten Cole Porter besungenen Bostoner Bohnen können wir euch zwar nicht präsentieren, wohl aber einen berühmten Teenie mit einer nicht weniger berühmten Seniorin (Harold and Maude), eine dekadente Liebschaft des schillernden Entertainers Liberace zu einem deutlich jüngeren Mann (Behind the Candelabra), zwei seit Urzeiten unsterblich umherziehende und dabei unverschämt relaxt über die menschliche Existenz schwadronierender Vampire (Only Lovers Left Alive), sowie passend zum Technologiezeitalter einen Mann, der sich in die Frauenstimme eines künstlichen KI-Systems verliebt (Her).

Mit diesen Leinwanderlebnissen laden wir euch zum Mitstaunen, -spinnen und -genießen ein. Wenn das Kino in diesen mehr oder weniger stark versponnenen Geschichten feiert, was es sowieso nicht erklären kann, wird der Zuschauer Zeuge seltsamer Paralleluniversen zu seinem eigenen „ganz normalen“ Leben und erlebt die zu Ende geträumten Visionen der eigenwilligen Macher Spike Jonze, Jim
Jarmusch, Hal Ashby und Liberace von der perfekten Liebe. Manches daran erscheint übertrieben bis befremdlich, jedoch steht immer der Drang, etwas besonderes zu schaffen im Mittelpunkt, was dann auch in jedem der Filme eine durch ihre Unverwechselbarkeit faszinierende Atmosphäre erzeugt.

Text: Martin Koch

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