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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Nick Hornby-Verfilmungen

Filme dieser Reihe:
 Donnerstag  08.05.2003  19:45 Uhr  OmU  About a boy (Oder der Tag der toten Ente)
 Donnerstag  15.05.2003  20:00 Uhr    Fever Pitch
 Donnerstag  22.05.2003  19:45 Uhr  OmU  High Fidelity
„Es geht um Fußball, Popmusik und Frauen. Wenn Sie sich auch nur für eines dieser Sujets nicht interessieren, werden Sie schnell den Eindruck haben, Sie seien auf der falschen Veranstaltung. Ich aber sage Ihnen: Sie sind im falschen Leben.“ (Hornby bei einer Lesung in Hamburg, Mai 96)
Nick Hornby, 1957 in London geboren, verbrachte seine Jugend in Fußballbesessenheit und Fanleidenschaft zu Arsenal London. Er träumt davon, selber Fußballer zu werden – oder zumindest Rockstar. Doch irgendwann sieht er ein, dass er wohl nicht über die Auswechselbank der großen Mannschaften der Welthinauskommen würde und dass er auch nicht mit überragender musikalischer Begabung gesegnet ist. So ergibt er sich einem Studium in Cambridge und fängt an, überzeugungslos als Lehrer zu arbeiten.
Glücklicherweise hört er nicht auf zu träumen, diesmal: Schriftsteller zu werden, und schreibt 1992 seinen ersten Roman Fever Pitch, der humorvoll, aber auf äußerst realitätsnahe Weise aus seinem Leben als Fußballbesessener erzählt. „Das beste Buch, das jemals über Fußball geschrieben worden ist“, heißt es bei den Kritikern. Und tatsächlich staunen viele Leser über das Einfühlungsvermögen Hornbys, die Gedanken und Gefühle eines wahren Fußballfans auf den Punkt zu bringen. So gilt Hornby schon vor dem Erscheinen seines zweiten Romans High Fidelity (1995) als Kultautor, ein Ruf, der durch dieses zweite Werk, das von einem Plattenfreak und dessen Ansichten über Ex-Freundinnen und Lieblingsplatten handelt, sogar verstärkt wird.
Kurz darauf überarbeitet Nick Hornby seinen ersten Roman als Drehbuch, und so kommt 1997 mit Fever Pitch die erste Verfilmung eines Hornby Romans in die Kinos. Bemerkenswert gut schafft es der Film, den sprühenden Witz und die Leichtigkeit des Romans in Bilder umzusetzen.
Kurz nach der Veröffentlichung seines wiederum sehr erfolgreichen dritten Romans About a boy, der auf ironische Art von dem überzeugten Single erzählt, der durch die Freundschaft zu einem kleinen Jungen lernt, erwachsen zu werden, wird High Fidelity und später eben auch About a boy verfilmt, so dass wir Hornby die drei besten und treffendsten Filme über im Erwachsensein dahindümpelnde Männer zu verdanken haben.
Bleibt zu hoffen, dass die geplante Verfilmung seines vierten Romans „How to Be Good“ (2001), in dem Hornby zum ersten Mal aus der Sicht einer Frau schreibt, genauso gut gelingen wird.

Text: Marianne Mueller

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