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Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg e.V. (seit 1957)

Das Horror-Halloween-Festival

Filme dieser Reihe:
 Samstag  31.10.2015  14:30 Uhr  En. OmU  Blutgericht in Texas
 Samstag  31.10.2015  16:30 Uhr  Jap. OmU  Ring - Das Original
 Samstag  31.10.2015  19:30 Uhr  En. OmU  Zombiber
 Samstag  31.10.2015  21:30 Uhr  OV / En. OmU  German Angst
Zum diesjährigen Halloween möchte auch der aka-Filmclub seinen Beitrag leisten. Daher wird es am 31. Oktober eine ganz besondere Veranstaltung geben: Das Horror-Halloween-Festival!

Ohne Rücksicht auf schwache Nerven und manchmal auch schwache Mägen zeigen wir mit vier Filmen eine echte Breitseite schauerlichen Kinos
. Vom Gruselfilm über die Horrorkomödie bis zum blutschreienden Terrorkino – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Alte Horrorfreunde mit exquisitem Geschmack und spitzen Zähnen, paranormale Ermittler, Gorehounds oder bloß Leute, die ein spannend-unterhaltsames Halloween suchen – alle sind ganz herzlich eingeladen!

Das Festival zeigt sich dabei von zwei Seiten: Den ersten Teil bildet das historische Horrorkino. Wir werfen einen Blick zurück auf zwei sehr unterschiedliche Klassiker, die den Horror nachhaltig geprägt haben und noch heute schockieren.

Den zweiten Teil bildet wiederum ein Ausflug ins gegenwärtige Horrorkino. Nach einem knappen Jahrhundert Horrorkino muss man sich so einiges einfallen lassen, um nicht zu langweilen. Es gilt, dem Horror als extremem Genre treu zu bleiben. Und das geschieht am ehesten, indem man extreme Filme zeigt! Wir tun das, indem wir zum einen den Horror der Lächerlichkeit preisgeben (Extremreaktion: Lachkrampf ) und zum anderen, indem wir dessen extremste Form, das gorehaltige Terrorkino (Extremreaktion: Zittern) zeigen.


Teil I: Das historische Horrorkino

Das Festival beginnt mit dem guten alten The Texas Chainsaw Massacre / Blutgericht in Texas (1974). In der lange zurückgehaltenen, legendären ungeschnittenen Fassung verfolgen wir die schrecklichen Ereignisse im texanischen Hinterland. Unser Horrorfestival zeigt hier die Ursprünge des Terrorkinos, dessen neuerer Vertreter am Ende des Festivals noch gehörig zuschlagen wird. Aber schon in den Anfängen war das unheimliche Potential gelegt, hier in Form des Backwood-Horrors.

Der Film ist mit seinen 40 Jahren mitnichten angestaubt, sondern sorgt noch heute für ein flaues Gefühl im Magen und zeigt nur zu genau, was passiert, wenn man sich im Hinterland verirrt. Der zweite Film unserer historischen Rückschau ist der japanische Ring – Das Original / Ringu (1998). In deutlichem Kontrast zum zuvor gezeigten Backwood-Horror geht es hier um den gediegenen Grusel, komplett ohne Blut, dafür mit gefrorenen Adern. Dieser gilt längst als Klassiker des paranormalen Gruselfilms. Entgegen des sichtbaren Grauens ist es hier die unsichtbare Gefahr, die sich erst im Kopf des Zuschauers formt, nur um dann schockierend auf der Leinwand zu erscheinen.


Teil II: Das gegenwärtige Horrorkino

Zur Primetime und als perfekte Partyvorbereitung zeigen wir den hemmungslos lustigen Trash-Horror Zombiber (2013). Der Gattung des Tierhorrors zugehörig, möchte dieser Film vor allem eins: Gruselmechanismen lächerlich machen. Daher sind es hier keine Haie oder Riesenspinnen, sondern kleine Biber, die als Zombieversion unter partyseligen Jugendlichen für ein Blutbad sorgen. Absolute Streichelgefahr und ein großer Kinospaß!

Als krönenden Abschluss zeigen wir den fiesesten Streifen, den Horror-Episodenfilm German Angst (2014). Der preisgekrönte deutsche Horrorstreifen schließt den Kreis, den wir zu Beginn mit Blutgericht in Texas begonnen haben. In Tradition des Terrorkinos werden hier neue Maßstäbe der Angst und des Schmerzes ausgelotet: Horror als Extrem. Ganz sicher nichts für ängstliche Menschen oder solche mit schwachem Magen. Hier zeigt sich der Horror als das, was er im tiefsten Kern ist: Angst.


Eintritt mit aka-Ausweis: 1,50 € pro Film, Festivalpass 5,00 €. Ausweise an der Abendkasse erhältlich.

Von 18:15 Uhr bis 19:15 Uhr gibt es eine Pause. Um 16:00 Uhr koordiniert der aka für ein gemeinsames Abendessen während der Pause eine Pizzabestellung (Kosten verbleiben beim Zuschauer)

Text: Fabian Lutz

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